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Montag, 07.01.2013

Die neuen Geldscheine sind tiefblau

Im Mai kommen zunächst neue Fünf-Euro-Scheine in den Umlauf. Sie sollen fälschungssicherer sein.

Frankfurt/Main. Sie sollen noch sicherer werden: Die zweite Generation der Euro-Banknoten sind in Vorbereitung. Am Donnerstag präsentiert die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt schon mal den neuen Fünf-Euro-Schein. Ab Mai wird er unters Volk gebracht werden. Wann die restlichen Banknoten folgen, ist noch nicht bekannt. Das neue Wasserzeichen und das Hologrammband am Rand des Scheins werden das Motiv der griechischen Mythenfigur Europa tragen. Der aufgedruckte Wert ändert seine Farbe von smaragdgrün in ein tiefes Blau, wenn man den Geldschein etwas neigt.

Die neuen Sicherheitsmerkmale sollen es Fälschern schwerer machen. Zuletzt waren die Falschgeldzahlen sowohl in Deutschland als auch in den 17 Eurostaaten rückläufig. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele sagte: „Rechnerisch kommt jeder Bürger in Deutschland nur einmal in 2 000 Jahren mit Falschgeld in Berührung.“

Die Noten werden unverändert auf Baumwollpapier gedruckt. Erhalten bleiben auch die Stückelung von 5- bis 500-Euro sowie die Motive: Bauwerke, die es in Wirklichkeit nicht gibt, stehen für Europa als klassischer europäischer Kompromiss. Bis die neuen 5-Euro-Scheine ab Mai in Umlauf gebracht werden, sollen sie in den Tresoren der nationalen Notenbanken lagern. Die bisherigen Euro-Noten bleiben gültig und werden nach und nach von Zentralbanken aus dem Verkehr gezogen. (dpa)

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