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Mittwoch, 05.07.2017

Die Holzindustrie wächst und wächst

Die Firma zog vor sechs Jahren an den Stadtrand und baut seither ständig an. Ein Lager ist fast fertig, die nächste Halle folgt.

Von Heike Sabel

Maik Juppe expandiert mit seiner Holzindustrie-Firma.
Maik Juppe expandiert mit seiner Holzindustrie-Firma.

© Kristin Richter

Heidenau. Kisten bauen funktioniert. Als Maik Juppe seine Videosysteme-Firma verkaufte und auf Holz umsattelte, hatte er den richtigen Riecher. 2011 kam er mit seiner Holzindustrie-Firma nach Heidenau an die Dresdner Straße. Seither schreibt sie hier eine Erfolgsgeschichte nach der anderen. Nun steht eine weitere Lagerhalle mit 700 Quadratmetern vor der Fertigstellung. Dazu kommen rund 3 000 Quadratmeter betonierte Lagerflächen mit entsprechender Rigolensversickerungsanlage. Danach geht es mit der neuen Verpackungs- und Produktionshalle weiter. Die ist dann mit ihren 2 400 Quadratmetern über dreimal so groß wie das neue Lager. Hinzu kommen noch einmal etwa 2 000 Quadratmet er Lager. In der Produktionshalle werden zwei Zehn-Tonnen-Krananlagen installiert. „Damit können wir unsere Leistungen in der Verpackung von Industriegütern erheblich erweitern“, sagt Juppe.

Kisten bauen, beschreibt nur sehr grob, was die Holzindustrie macht. Sie entwickeln und bauen für alles die ideale Verpackung. Weil immer öfter immer größere Teile verpackt werden müssen, wachsen auch die Werkzeuge und Maschinen zum Verpacken. Bis zu 20 Tonnen und zwölf Meter lang sind die größten zu verpackenden Teile. Das ist schon viel mehr als eine Kiste.

Voriges Jahr wurde Maik Juppe Unternehmer des Jahres im Landkreis. Der diesjährige Preisträger kommt mit Karl Köhler-Geschäftsführer Bernd Heinz ebenfalls aus Heidenau. Klar, dass beide eng zusammenarbeiten. „Wir setzen auch weiter auf unsere regionalen Partner“, sagt Juppe. Eine Firma aus Kreischa bekam den Auftrag für die LED-Beleuchtung, eine Pirnaer installiert das für die Holzindustrie optimierten Heizungssystems mit zwei Blockheizkraftwerken. Die Kisten gehen in alle Welt, die Verantwortung bleibt hier vor Ort, sagt Juppe.