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Sonntag, 12.10.2014 „Glückliche Sachsen“

Die glücklichsten Sachsen wohnen in Wittichenau

Das Schlusslicht der SZ-Glücksumfrage kommt ebenfalls aus der Oberlausitz. Viele klagen über zu wenig Einkommen.

Von Elke Görlitz und Sebastian Beutler

Vom Niederrhein in die Oberlausitz: Familie Schenker mit Vater Michael, Mutter Jasmin sowie den Kindern Talia (l.), Laureen und Theresa (r.) fühlt sich in Wittichenau pudelwohl. Dabei verdienen sie dort weniger Geld als zuvor im Westen.
Vom Niederrhein in die Oberlausitz: Familie Schenker mit Vater Michael, Mutter Jasmin sowie den Kindern Talia (l.), Laureen und Theresa (r.) fühlt sich in Wittichenau pudelwohl. Dabei verdienen sie dort weniger Geld als zuvor im Westen.

© Ronald Bonss

Dresden. Markus Posch hat sich selbst durch die 33 Fragen des SZ-Glücksfragebogen gekreuzt. Der Bürgermeister von Wittichenau wollte sein positives Lebensgefühl dabei ausdrücken. Dieses Glücksgefühl teilen viele in Wittichenau. Deshalb schneidet die Stadt bei Hoyerswerda am besten bei der SZ-Glücksumfrage ab. Auf die Frage „Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig alles in allem mit ihrem Leben“ kreuzten die Wittichenauer im Schnitt eine 8,2 an. Das ist der Spitzenwert für alle Städte und Dörfer in Ostsachsen. 12.700 Leser beteiligten sich an der Studie von SZ und Evangelischer Hochschule Dresden. Die Umfrage vermittelt ein umfassendes, repräsentatives Bild über die Lebenswirklichkeit der Menschen im Regierungsbezirk Dresden und rund um Döbeln.

Generell sind die Sachsen zufrieden mit ihrem Leben. Am ausgeprägtesten fällt die Zufriedenheit bei den Wohnungen, dem Lebensstandard, der Familie und Freunden aus. Am wenigsten zufrieden sind sie mit ihrem Einkommen, dem Liebesleben und ihrem Schlaf. Mit einer Glückskarte Ostsachsens sowie Reportagen und Interviews geht in dieser SZ-Ausgabe die Serie zu dieser bisher einmaligen Studie zu Ende.

Die Wittichenauer schneiden gleich in mehreren Kategorien am besten ab. So vergab niemand sonst bei dieser Umfrage so hohe Zufriedenheitsnoten wie sie, wenn es um den Lebensstandard, die Wohnsituation, das Familienleben, die Fitness und den Schlaf ging. Am anderen Ende der Skala landete die Stadt Seifhennersdorf bei Zittau. Bei der zentralen Zufriedenheitsfrage kreuzten die Oberlausitzer nur eine 5,7 an. Ihre berufliche Situation, ihr Haushaltseinkommen, ihre Fitness und ihren Lebensstandard sehen sie ebenfalls kritisch.

Wider Erwarten nur mittelmäßig schnitt die Landeshauptstadt ab. Die Dresdner gaben im Schnitt ihre Zufriedenheit mit 7,0 an.

›› Alle Analysen und Ergebnisse fassen wir in unserem Glücks-Spezial zusammen

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