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Mittwoch, 27.02.2013

Deutschland ist gerecht, Norwegen gerechter

Berlin. Deutschland hat nach einer Studie Aufholbedarf bei der Chancengerechtigkeit. Die Chancen, zu Wohlstand zu kommen, sind deutlich schlechter verteilt als in Ländern wie etwa Norwegen, Neuseeland und der Schweiz, wie ein Vergleich des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln unter 28 Industrie- und Schwellenländern ergab. Deutschland erreicht Platz 14. „Die Chancengerechtigkeit ist das zentrale Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft“, sagte Hubertus Pellengahr, der Geschäftsführer des Studienauftraggebers, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Deutschland müsse unter anderem Geringqualifizierte besser fördern und die Integration stärken.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bekommt ihr Geld nach eigenen Angaben von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie. Insgesamt ist Deutschland nach der Studie gerechter geworden und belegt im Ländervergleich Platz 7. In diese Wertung gehen neben den Startchancen weitere Faktoren ein, etwa die Frage, wie gut die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigt werden, und wie die Einkommen verteilt sind. (dpa)

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