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Der Aufmarsch der Online Shops: Wie müssen sich Online Shops / e-Commerce Unternehmen auf Black Friday vorbereiten?

Der e-Commerce Trend:

07.08.2017

rsch der Online Shops: Wie müssen sich Online Shops / e-Commerce Unternehmen auf Black Friday vorbereiten?
Foto: Ond?ej Šponiar / CS

  • Starker Zuwachs an e-Commerce Unternehmen seit der dot com Blase von 2000
  • Der Online Markt macht der Hauptstraße Konkurrenz
  • Wie sieht die Strategie für Online Shops aus?
  • Wie reagieren Unternehmen auf das sich verändernde Konsumverhalten?

Am 24 November ist es wieder soweit: Black Friday. Das bislang größte Shopping Event weltweit findet statt. Gefolgt von „Cyber Monday“ und Weihnachten, ist dies für viele Firmen eine entscheidende Zeitspanne für die Erreichung der Umsatzziele.

Letztes Jahr alleine, haben US Shopper knapp US$ 12 Milliarden an Black Friday ausgegeben, davon US$ 2.74 Milliarden Online, ein Anstieg von 14.3% im Vergleich zu 2014. Auch in Deutschland nimmt man mittlerweile eine steigende Popularität von Black Friday war. Zum Beispiel lag der durchschnittliche Einkaufskorb an Black Friday in 2015 bei 93,13€, 11,34€ mehr als in 2014. Rund 350€ Millionen sprang für Unternehmen in Deutschland 2015 raus.

Die führenden e-Commerce Unternehmen und Spartportale CupoNation und Black-Friday.sale/de haben in einer qualitativen Studie untersucht, auf was Online Unternehmen an Black Friday achten müssen, um das maximale Umstatz Potenzial zu erreichen.

Frühes planen und strukturierte Ziehlsetzung

Da es in den letzten 2 Jahren zu einem enormen Anstieg der Anzahl an e-Commerce Unternehmen gekommen ist, ist es umso wichtiger das vor allem junge Unternehmen spezielle Strategien entwickeln um sich in den Vordergrund zu stellen.

Die Finalisierung von Marketing Budgets, sowieso die Selektion der besten Deals und Sparangebote zu optimieren, sind essenzielle Prozesse die in die Black Friday Vorbereitung mit einfließen sollten. Die dementsprechende Zusammenarbeit mit Zulieferen um das hohe Angebot zu decken, ist dabei ebenfalls wichtig. Den Kern der Vorbereitung sollte allerdings die Promotion darstellen. Will man eine breite Kunden Masse über TV Werbung ansprechen oder doch eher gezielt preissensitive Kunden über Newsletter und Kooperationen mit speziellen Blogs und Gutschein Seiten ansprechen?

Performance Tests

Google Adwords zeigt, dass allein das Suchvolumen des Stichworts „Black Friday“, in Deutschland von 33.100 Google-Searches im Oktober 2015 auf 1.220.000 Google-Searches im November 2015 schoß.

Detaillierte Analysen über die genaue Besucher Menge, Kaufzahlen und „User Journey“ Statistiken der eigenen Webseite sollten das A und O jedes e-Commerce Unternehmens sein. Die Optimierung der diversen Landing Pages (die Seiten auf dem Online Nutzer landen, und Online kaufen) sollte SEO-technisch optimiert werden um zu speziellen Anlässen wie Black Friday, den Traffic in die Höhe zu treiben. Google Analytics und Webmaster Tools können hierzu wichtige Daten liefern.

Marketing und Werbung im Fokus

Unternehmen müssen sicherstellen, das Ihre Kunden über die neuesten und besten Deals auch informiert sind. Sie allein auf der Seite zu präsentieren reicht heutzutage nicht mehr. Durch hochvernetzte Soziale Medien mit einem riesigen Datenfluß, können gut platzierte Marketing Kampagnen sehr schnell eine hohe Zahl and neuen Nutzern auf die Homepages bringen. Da bereits ein hohes öffentliches Interesse besteht, können Marketing Manager diese Interesse nutzen um spezifische Zielgruppen auf die eigene Firma aufmerksam zu machen. Obwohl Email Marketing und Partnership Marketing mit Bloggern und Online Magazinen sehr effizient sein kann, können selbst erstellte Infographiken ebenfalls sehr hilfreich sein Aufmerksamkeit auf die Firma zu richten.

Kundenservice

Jeder Kunde möchte das Gefühl haben verstanden zu werden. Dies gilt nicht nur für Kunden von Einkaufsläden auf der Promenade, sondern auch für e-Commerce Unternehmen. „Es ist wichtig dem Nutzer das Gefühl zu geben, dass das Kaufverhalten und die dementsprechenden Vorlieben beim Online-Kauf berücksichtigt sind: Nutzerfreundlicheit, Übersichtlichkeit und Schnelligkeit“, sagt Jürgen Burkhart, Leiter der Marketing und Commercial Teams der DACH Region bei Cuponation. Dies gilt nicht nur für die Sichtbarkeit der Angebote und Deals, sondern bedeutet auch einen leicht zu erreichenden Kundenservice, eine flexible und funktionierende Return Policy und nicht nur eine, sondern multiple Zahlungsmöglichkeiten. Zu dem müssen Unternehmen die Anzahl an Personal und Arbeitskräften an Black Friday berücksichtigen, um auf diverse Eventualitäten vorbereitet zu sein. Wie immer gilt: es gibt nichts Besseres als ein guter Plan B.

Eine Studie von Adobe hat ergeben, das Kunden die nur eine negative Erfahrung beim Online-shoppen gemacht haben, eine 80% Wahrscheinlicheit haben die Marke zu wechseln. Nielsen weisst darauf hin, dass 78% aller Kunden, kein besonders hohes Maß and Markenloyalität haben, was wiederum bedeutet,dass eine schlechte Online-Kauf Erfahrung eine wahre Kundenvogelschäuche ist.