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Donnerstag, 15.03.2018

Der „Alleskönner“ geht in Rente

Gerald Berger war viele Jahre Sportlehrer und Trainer in Coswig. Dem Sport bleibt er auch im Ruhestand treu.

Von Thomas Riemer

Gerald Berger
Gerald Berger

© privat

Coswig. Mit dem ersten Schultag nach den Winterferien war für Gerald Berger Schluss: „Einer unserer besten Sportlehrer geht in Rente“, sagt Hans-Harald Balster, einer der engsten Mitstreiter und früherer Schulsportkoordinator. „Ich hoffe nicht, dass er ganz mit dem Sport aufhört. Aber da ist er zu sehr mit diesem verbunden“, ist sich Balster sicher.

Gerald Berger ist einer, „der sich immer wieder für seine Schüler entschieden hat„. Im Unterricht verstand er es, ihnen viel Wissen und Können zu vermitteln. Schon zu DDR Zeiten brachte er sein Wissen für die Gemeinschaft ein. Berger arbeitete in der Fachkommission Sport mit. Er trainierte selbst im Ringen, Leichtathletik, Basketball und Radsport. „Er war ein Alleskönner und konnte seinen Schülern alles vormachen“, so Hans-Harald Balster. „Das stärkte sein Lehrerdasein ungemein, und er war damit das Vorbild.“ Wenn es um einen fachlichen Rat ging, war man bei Gerald Berger stets an der richtigen Adresse.

Zu Wettkämpfen begleitete er seine Schüler und führte sie zum Erfolg. Bis zu Landesfinals und Bundesfinals bei „Jugend trainiert für Olympia“. Dort betreute er sie beim Basketball, Leichtathletik, Volleyball, Handball, Rudern… Besonders die Leichtathletik hatte es ihm angetan. Dort engagierte er sich beim SV Elbland und führte eine Trainingsgruppe an der Schule, wo er auch die Wettkämpfe für alle organisierte. „Hochsprung mit Musik“ war so beliebt in Coswig, dass er diesen als Traditionswettkampf an seine Schule holte.