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Mittwoch, 16.05.2018

Denkmalsanierung kann beginnen

Der Gemeinderat vergibt die Aufträge für das Kriegerdenkmal. Dabei fehlen noch 3 000 Euro, um die Kosten zu begleichen.

Von Eric Mittmann

Das Kriegerdenkmal in Zschaitz soll erneuert werden. Die Aufträge hat die Gemeinde nun an die Firmen vergeben.
Das Kriegerdenkmal in Zschaitz soll erneuert werden. Die Aufträge hat die Gemeinde nun an die Firmen vergeben.

© André Braun

Zschaitz-Ottewig. Die Sanierung des Denkmals für die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges beschäftigt die Gemeinde Zschaitz-Ottewig bereits seit einigen Jahren. Schon vor den Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Beginns des Krieges war über eine Restaurierung gesprochen worden. Mit der Vergabe der Sanierungsaufträge leitete der Gemeinderat nun den nächsten Schritt ein.

„Am Anfang – also etwa 2014 – ging es nur darum, die alten Fugen zu entfernen, das Denkmal mit einem Eisstrahler zu säubern und neue Fugen anzubringen“, sagte Bürgermeister Immo Barkawitz (Freie Wähler) während der Sitzung am Dienstagabend. Mittlerweile sei das Projekt jedoch zu einem größeren Auftrag geworden. „Alle neun Gräber werden mit einem Granitbord eingefasst“, erklärte der Bürgermeister. Zudem sollen die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges künftig einen eigenen Stein erhalten.

Doch nicht nur der Arbeitsaufwand, auch die Kosten sind mittlerweile angestiegen. Deutlich machte der Bürgermeister dies am Angebot der Firma Eisplus, die zu Beginn der Planung etwa 600 Euro für die Reinigung mit einem Eisstrahler verlangt habe. „Mittlerweile sind wir da bei 1 035 Euro“, so Barkawitz. Hinzu kommen weitere 22 000 Euro für die Firma Schmidt und Wieder OHG, die sich um das Entfernen und Wiederanbringen der Fugen sowie die weiteren Sanierungsarbeiten kümmern soll. „Viele Unternehmen haben gleich gar kein Angebot abgegeben, weil sie das Entfernen der Fugen für zu aufwendig hielten“, erklärte der Bürgermeister dazu.

Die Gesamtkosten in Höhe von etwa 23 000 Euro sollen komplett aus Fördergeldern gezahlt werden. 20 000 Euro seien dabei bereits bewilligt worden. „Auch die restlichen 3 000 Euro bekommen wir noch“, sagte Bürgermeister Barkawitz während der Sitzung. „Uns wurde gesagt, dass wir das Geld zu 100 Prozent gefördert bekommen.“