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Donnerstag, 30.06.2016

Dem Alleinsein vorbeugen

Die Meißner Seniorenwohnanlage „Böttgerhof“ bietet eine besondere Form des Betreuten Wohnens: Sicher eigenständig leben und dabei gut umsorgt sein.

Luftschnappen im Garten. Ursula Luzius hat sich gerade beim Sitztanz in der Seniorenwohnanlage „Böttgerhof“ in Meißen verausgabt. Eines von vielen regelmäßigen Angeboten, die die Einrichtung der Volkssolidarität für ihre Bewohner bereithält. Die 85-Jährige wohnt bereits knapp 20 Jahre hier. Und fühlt sich rundum wohl. Ihre Wohnung ist geräumig, sie hat einen Balkon, und zum Einkaufen ist es nur einen Katzensprung. „Ich bin sehr zufrieden hier“, sagt Ursula Luzius.

Zu ihr gesellt sich Wohnanlagenleiterin Petra Höhne. Sie selbst und ihre Kolleginnen bieten den Sitztanz an und kümmern sich darum, dass der „Böttgerhof“ mehr ist als nur eine Wohnanlage. „Wir sind für die Bewohner da“, sagt die Chefin und lächelt. „Jeder kennt bei uns jeden.“ Man achte auf sich. „Es ist ein schöner Zusammenhalt, aber jeder lebt selbstständig in der eigenen Wohnung.“ In ihren Augen eine ideale Wohnform für ältere Menschen, die dem Alleinsein vorbeugen möchten.

Beliebt ist täglich das gemeinsame Mittagessen im Herzstück der Anlage, der Begegnungsstätte. „Wer Geselligkeit sucht, kann außerdem unsere verschiedenen Angebote nutzen“, so Petra Höhne. Bis zu vier sind es jede Woche. Dabei versuchen sie und ihr Team, gezielt auf die Interessen der Bewohner einzugehen. Die Palette reicht von Vorträgen und Modenschauen über Gymnastik und Gedächtnistraining bis hin zu Spielenachmittagen und Ausflügen. Auch eine Singegruppe gibt es im „Böttgerhof“ sowie einen Handarbeitszirkel. „Es geht darum, gemeinsam Spaß zu haben“, sagt Petra Höhne. Das gelingt so gut, dass auch Gäste aus der Umgebung gern mit dazu kommen und die lebendige Atmosphäre genießen.

Die Wohnanlage der Volkssolidarität ist im Meißner Triebischtal gelegen. Zentral und dennoch im Grünen. Unmittelbar grenzt der Stadtwald an. Vom Hof und Garten blicken Bewohner und Gäste direkt in die Natur. Mit 44 altersgerechten und barrierefreien Wohnungen ist die Einrichtung weder zu klein noch zu groß. Zum Großteil handelt es sich um 2-Raum-Wohnungen, neben vier 3-Raum-Wohnungen. Alle verfügen über einen Balkon und einen Keller. Auch Stellplätze sind im Hof vorhanden. Für maximale Sicherheit sorgt der 24-Stunden-Hausnotruf, mit dem jede Wohnung ausgestattet ist. Dazu kommen funkgesteuerte Rauchmelder, die nicht nur per Signal warnen, sondern zugleich die Notrufzentrale informieren und entsprechende Maßnahmen einleiten. Das hat schon einigen Menschen in anderen Anlagen das Leben gerettet.

Der „Böttgerhof“ arbeitet eng mit anderen Einrichtungen der Volkssolidarität zusammen, etwa dem Pflegedienst in Coswig. Dieser ist jeden Tag zur ambulanten Pflege einzelner Bewohner im Haus und hat einmal pro Woche Sprechstunde vor Ort. Auch das Team um Wohnanlagenchefin Petra Höhne bietet regelmäßige Beratungen an. Etwa, wenn Unterstützung beim Einkaufen, Putzen oder Wäschewaschen gewünscht wird. Diese Angebote bestehen neben dem gut genutzten Mahlzeitenservice.

Mit der Volkssolidarität als Betreiber gehört die Anlage einem Unternehmen mit langer Tradition an, das in der Region verwurzelt und gewachsen ist. „Wir stellen das Miteinander - Füreinander immer noch über die Wirtschaftlichkeit“, betont Geschäftsführer Frank Stritzke. Großer Wert wurde zu allen Zeiten auf ein Miteinander der Generationen gelegt. Darum ist der Meißner „Böttgerhof“ so konzipiert, dass er auch neun Standard-Wohnungen enthält. Wohnungen, die kleine Familien mit Kindern beziehen können. „Unser Gedanke war, dass auf diese Weise die Kinder oder Enkelkinder von Bewohnern mit im Haus wohnen können“, erklärt Frank Stritzke. Dann haben sie ihre Lieben immer ganz in der Nähe.

Seniorenwohnanlage „Böttgerhof“, Wittigstraße 10/ 11, Meißen-Triebischtal

www.volkssolidaritaet.de/elbtalkreis-meissen-ev

Tel.: 03521 402445, E-Mail: boettgerhof-elbtal@volkssolidaritaet.biz

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