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Dienstag, 13.02.2018

Dauerbaustelle Kesselsdorfer

Löbtau bekommt eine Zentralhaltestelle für Bahnen und Busse. Bis es soweit ist, warten viele Behinderungen.

Die stark frequentierten Haltestellen an der Kesselsdorfer Straße. Bald rollen hier die Bagger.
Die stark frequentierten Haltestellen an der Kesselsdorfer Straße. Bald rollen hier die Bagger.

© Rene Meinig

Dresden. Die ersten Arbeiten haben in Löbtau bereits begonnen. Es sind die Vorboten für das Großprojekt der kommenden beiden Jahre. Dann verwandelt sich der untere Teil der Kesselsdorfer Straße in eine moderne Zentralhaltestelle. Es ist der erste, wichtige Teil von Dresdens Stadtbahnprojekt 2020.

Künftig sollen die Bahnen von Löbtau aus über die Nossener Brücke und den Zelleschen Weg bis nach Strehlen fahren. Damit wäre das Problem mit den übervollen Bussen der Linie 61 nach und vom TU Campus gelöst. Dort ist der Bedarf schon jetzt so groß, dass die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) keine weiteren Busse mehr einsetzen können. Die fahren teils nur wenigen Minuten hintereinander.

Doch bis tatsächlich ein sicheres Umsteigen an der modernen Zentralhaltestelle möglich ist, müssen Anwohner, Fahrgäste der DVB und Bauleute ein paar Umwege in Kauf nehmen. So zumindest hat Dresdens Straßenbauamtschef Reinhard Koettnitz diese letzte, zweijährige Phase des Vorhabens beschrieben. Denn wo die Bagger rollen, können keine Bahnen fahren. Und bleibt kaum Platz für Radfahrer, Fußgänger und Lieferanten. (SZ/acs, sot)