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Donnerstag, 27.03.2008

China lässt Journalisten nach Lhasa reisen

Lhasa/Brüssel. Erstmals seit der Ausweitung der Unruhen in Tibet hat China gestern wieder ausländische Journalisten in das Gebiet gelassen. Der Dalai Lama erklärte, er hoffe, dass dies ein erster Schritt sein werde und dass die Journalisten sich ein unabhängiges Bild von der Lage machen könnten.

Nach chinesischen Regierungsangaben stellten sich über 600 Menschen den Behörden. Bislang seien 29 Personen in Haft genommen worden. Nach amtlichen Angaben kamen bei den Unruhen in Lhasa mindestens 22 Menschen ums Leben. Exilgruppen sprachen indes von nahezu 140 Todesopfern.

Indessen wird weiter über mögliche Boykottmaßnahmen gegenüber China debattiert. (AP)

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