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Freitag, 12.01.2018

Chefwechsel in der Musikschule

Der vormalige Geschäftsführer der Landesbühnen kommt nach Pirna. Er kennt sich aus mit Kunst und Kultur.

Till Wanschura (53) aus Radebeul arbeitete seit 1990 bei den Landesbühnen Sachsen, u.a. als kaufmännischer Geschäftsführer.
Till Wanschura (53) aus Radebeul arbeitete seit 1990 bei den Landesbühnen Sachsen, u.a. als kaufmännischer Geschäftsführer.

© Daniel Förster

Pirna/Radebeul. Die Musikschule Sächsische Schweiz hat einen neuen Geschäftsführer. Wie Heidenaus Bürgermeister Jürgen Opitz als Vorsitzender des Musikschulvereins bekannt gibt, hat Till Wanschura zum 1. Januar die wirtschaftliche Leitung der Musikschule übernommen. Der 53-Jährige war von 2012 bis 2017 kaufmännischer Geschäftsführer der Landesbühnen Sachsen in Radebeul. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit diesem erfahrenen Kulturmanager“, erklärt Jürgen Opitz. Die Entscheidung des Vorstandes für Till Wanschura sei maßgeblich aufgrund seiner Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Kunst und Kultur in der Region getroffen worden.

Till Wanschura tritt die Nachfolge von Musikschul-Geschäftsführerin Angelika Reiß an, die seit 1997 die Geschicke der Musikschule leitete.

Zu Beginn des vergangenen Jahres hatte der Musikschul-Verein schon einmal einen Geschäftsführer-Wechsel versucht. Damals begann Sibylle Bergmann als Geschäftsführerin, schied allerdings noch in der Probezeit wieder aus. Die vormalige Marketing-Beauftragte von Schloss Weesenstein gilt ebenfalls als erfahrene und gut vernetzte Kulturmanagerin. Zu den Gründen der schnellen Vertragsauflösung schweigen beide Seiten bis heute. Angelika Reiß, die eigentlich schon Anfang 2017 in den Ruhestand gehen wollte, zog für ein weiteres Jahr wieder ins Geschäftsführer-Büro der Musikschule ein.

In der Musikschule Sächsische Schweiz erlernen derzeit über 1 500 Schüler Instrumente, Gesang und Tanz. Die Schule beschäftigt 70 Musikpädagogen und unterhält mehrere Unterrichtsstätten in der Sächsischen Schweiz. (SZ/ce)