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Was soll das?

Chaos an der Spitze

30.01.2015
Von Thomas Bärsch

der Spitze

© Symbolfoto: dpa

Die fünfte Kalenderwoche des Jahres 2015 wird mit zwei historischen Ereignissen in die Geschichte eingehen: mit dem Ende des RTL-Dschungelcamps und dem Ende der Pegida-Bewegung in ihrer bisherigen Form.

Während bei der TV-Serie „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ eine Fortsetzung im nächsten Jahr als sehr wahrscheinlich gilt, kann zurzeit noch niemand die Zukunft der Pegida prognostizieren. Kaum jemand kann noch mit Sicherheit sagen, wer der Bewegung gerade vorsitzt. Inzwischen gibt es so viele Führungspersönlichkeiten, dass eine Pegida gar nicht mehr ausreicht.

Deshalb muss eine zweite Bewegung gegründet werden. Diese soll auf keinen Fall der ersten ähneln und braucht deshalb einen neuen Namen. Falls sich ihre Führung im Streit darüber entzweit, ist die Entstehung einer dritten Bewegung programmiert. Damit alle Bewegungen in Dresden demonstrieren können, braucht jede Woche künftig mindestens drei Montage.

Alternativ dazu könnten Kopien des Neumarkts und des Theaterplatzes am Stadtrand angelegt werden.