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Dienstag, 17.02.2015

Bunt statt blau

Mit Plakaten will die DAK auf Alkoholmissbrauch aufmerksam machen. Dabei ist die Kreativität von Schülern gefragt.

Von Cathrin Reichelt

„Bunt statt blau“ ist die Aktion der DAK überschrieben, die sich zum sechsten Mal offensiv gegen das Rauschtrinken wendet. Vor allem Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren sollen damit über die Risiken des Alkoholmissbrauchs aufgeklärt werden. Gleichzeitig sind die Schüler aufgerufen, Plakate zu dem Thema zu gestalten. Trinken ist nicht nur ein Problem von Erwachsen. Bereits Zehnjährige landen betrunken in der Klinik.

Die Plakate, die von einem Gestalter, aber auch von einer Gruppe stammen können, sollen Betroffene wachrütteln. Denn viele junge Leute kennen bei Schnaps, Bier und Mixgetränken keine Grenzen. Zwar ist die Zahl der Betroffenen etwas gesunken. Aber im Jahr 2013 mussten 760 Kinder und Jugendliche in Sachsen aufgrund einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. Bis zum 31. März haben Mädchen und Jungen aus der Region die Möglichkeit, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Plakate, die ein Zeichen gegen Alkoholmissbrauch setzen sollen, können mit Buntstift, Pinsel, Foto oder Computer-Grafik gestaltet sein. In jedem einzelnen der 16 Bundesländer werden die Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt eine Jury um die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler und die Band Luxuslärm dann den Bundesgewinner. Für die Platzierten gibt es Geld- und Sachpreise. Die Teilnehmer müssen nicht bei der DAK versichert sein.

Wettbewerb „Bunt statt blau“: Die Teilnahmebedingungen finden Interessierte im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.