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Donnerstag, 30.03.2017 LOKAL VOR ORT

Bringen Sie ihren Garten in Form

Die Leutersdorfer Baumschulen bieten eine große Auswahl an Freiland-Bonsais an.

Von Jan Lange

Die beiden Mitarbeiterinnen der Leutersdorfer Baumschulen, Frau Eiselt und Frau Hamann, präsentieren Niwaki. | Foto: privat
Die beiden Mitarbeiterinnen der Leutersdorfer Baumschulen, Frau Eiselt und Frau Hamann, präsentieren Niwaki. | Foto: privat

Die meisten verbinden mit einem Bonsai Miniaturbäume aus dem Fernen Osten, die in Schalen wachsen. Sie werden in der kalten Jahreszeit von draußen nach drinnen geholt, um hier zu überwintern. Bonsai-Bäume erobern aber auch immer mehr den Garten selbst. Sie werden im Freien ausgepflanzt und bleiben hier ebenso im Winter stehen. Entsprechende Bonsai-Arten müssen nicht zwangsläufig aus dem Fernen Osten kommen, selbst wenn man den Bonsai hauptsächlich mit der dortigen Kultur in Verbindung bringt. Bonsai ist eine alte fernöstliche Art der Gartenkunst, bei der Sträucher und Bäume zur Wuchsbegrenzung gezogen und ästhetisch durchgeformt werden. Und genau dafür eignen sich auch einheimische Arten wie zum Beispiel Kiefer, Wacholder, Fichte oder Ahorn. Voraussetzung für die Eignung zum Bonsai ist, dass die Art verholzend, kleinblättrig oder kleinnadelig ist. Als klassische Freiland-Bonsais gelten Rhododendron-Azalee, Chinesische Quitte, Weichselkirsche oder Efeu.

Fachmännisch beraten, welche Bonsai-Art in ihren Garten passt, werden sie in den Leutersdorfer Baumschulen. Dort können sie sich gleich den passenden Freiland-Bonsai, einen sogenannten Niwaki, auswählen. Die Leutersdorfer Baumschulen bieten verschiedene Formen und Arten an. „Ein Bonsai sollte das I-Tüpfelchen im eigenen Garten sein“, findet Betriebsleiter Jens Freiberg. Gerade jetzt sei die richtige Zeit, um ihn zu pflanzen und den Garten damit „in Form zu bringen“. Die grüne Oase sollte regelmäßig umgestaltet werden, findet der Gartenexperte. Das sei kaum bewusst. Während die eigenen vier Wände alle paar Jahre neu tapeziert oder gemalert werden, erhält der Garten nur selten eine solche Frischzellenkur. Dabei kann aus einem in die Jahre gekommenen Garten mit einer planmäßigen Umgestaltung schnell wieder ein schmuckes Paradies werden. Überdies ändert sich die Funktion eines Gartens mit den Jahren. Familien mit Kindern haben andere Ansprüche als ältere Gärtner. Wenn der Nachwuchs noch klein ist, ist ein großer Rasen zum Herumtollen ideal. Sind die Kinder groß, ist dieser nicht mehr nötig. Vielmehr will man was für’s Auge, an dem man sich erfreuen kann. Während Familien wieder verstärkt Obst und Gemüse anbauen, wollen andere eher einen Ort zum Erholen.

Wer schon länger eine Umgestaltung seines Gartens plant, der sollte sie in diesem Frühjahr umsetzen. Vorher sollte überlegt werden, was sich mit dem eigenen Zeitbudget verträgt. Denn ein Garten mit großer Rasenfläche und langen Hecken kann nicht unbedingt als pflegeleicht bezeichnet werden. Wer sich viel Arbeit ersparen will, setzt lieber auf langsam wachsende Zier- und Blütengehölze. Wer etwas mehr Platz im Garten hat verwendet Schlehe und Spierstrauch, Flieder und roter Holunder. Sie sehen als freiwachsende Hecke auch toll aus.

Es lohnt sich in jedem Fall, bei der Gartenplanung die Hilfe eines Profis in Anspruch zu nehmen. Und den finden sie natürlich bei den Leutersdorfer Baumschulen.