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Freitag, 06.10.2017

Breitbandausbau startet im Sommer

In Meißen sollen 593 Haushalte schnelles Internet bekommen. Geld vom Bund ist zugesagt. Nun steht der vorläufige Zeitplan.

Von Marcus Herrmann

© Symbolfoto/dpa

Meißen. Derzeit holt die Meißner Verwaltung Angebote von Telekommunikationsunternehmen zur Planung und Erstellung von Leistungen sowie zur rechtlichen Beratung für den Breitbandausbau für insgesamt 3,5 Millionen Euro ein. Das bestätigten Mitarbeiter gegenüber der SZ.

Demnach werden weitere Planungsleistungen noch im Oktober erstellt und voraussichtlich bis Ende dieses Jahres öffentlich ausgeschrieben. Insgesamt sollen bis Mitte 2019 in Meißen 593 Haushalte (360 Gebäude) mittels Neuverlegung von 278 Kilometern Glasfaserkabeln mit Übertragungsraten von mindestens 100 Megabit pro Sekunde versorgt werden. Sollten die zugesagten Fördergelder von Bund und Land im Frühjahr 2018 bestätigt werden, könne im Sommer 2018 mit ersten Bauarbeiten begonnen werden, bestätigt die Stadt.

Möglich machen das Zuwendungsbescheide, die im August und September dieses Jahres an die Domstadt gingen. Dabei gibt der Bund für den Breitbandausbau 2,28 Millionen Euro, das Land Sachsen knapp 1,14 Millionen Euro aus. Gebaut werden soll laut SZ-Informationen im sogenannten FTTB-Ausbauverfahren von Haus zu Haus.

Neben der genannten Anzahl an privaten Haushalten sollen von dem Breitbandausbau außerdem noch 58 Unternehmen in circa 30 Regionen des Stadtgebiets profitieren, die bisher als sogenannte „weiße Flecken“ nur über niedrige Übertragungsquoten verfügen. Insgesamt müssen für den avisierten Ausbau auch 38 Kilometer Leerrohre neu verlegt werden.