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Freitag, 05.12.2014

Brand am Flüchtlingsheim

Diese Müllsäcke brannten neben dem Eingang zur Großröhrsdorfer alten Turnhalle. Die Halle ist zur Notunterkunft für Asylbewerber eingerichtet worden.
Diese Müllsäcke brannten neben dem Eingang zur Großröhrsdorfer alten Turnhalle. Die Halle ist zur Notunterkunft für Asylbewerber eingerichtet worden.

© Rico Löb

Großröhrsdorf. Die Feuerwehr rückte gestern gegen 19.30 Uhr zur Notunterkunft für Flüchtlinge in der alten Großröhrsdorfer Sporthalle aus. Dort brannte auf dem Gelände der Unterkunft vor dem Eingang ein Haufen mit Verpackungsmaterial und Lumpen. Offenbar alte Gardinen aus der Halle. Polizei und Sicherheitsdienst hatten zu dem Zeitpunkt nach SZ-Informationen schon mit dem Löschen begonnen. Auch Bürgermeisterin Kerstin Ternes war sofort an der Halle.

Die Feuerwehrleute löschten den Haufen dann endgültig und entfernten das Brandgut vom Gelände der Unterkunft. Die Turnhalle selbst war durch den Brand verraucht. Offenbar waren die Schwaden durch die geöffnete Tür in die Halle hineingezogen. Wie es zu dem Feuer kam, dazu machten Polizei und Landratsamt bisher noch keine Angaben. Nach SZ-Informationen waren auch am Nachmittag bereits Rettungskräfte im Einsatz. Auch dazu informierte die Kreisbehörde bisher noch nicht.

Der Landkreis ließ die Sporthalle in den vergangenen Tagen als Notunterkunft für 50 Asylbewerber herrichten. Am Donnerstag zogen die ersten Bewohner ein, 15 Männer. In der Sporthalle wurden zum Beispiel mobile Trennwände aufgebaut. So enstanden kleine abgetrennte Räume in dem Übergangsquartier mit jeweils zwei Doppelstockbetten und vier Spinden. Alle Ankömmlinge erhalten zum Beispiel auch eine Grundausstattung mit Haushaltwaren. Bis Ende Juni 2015 soll die Halle als Notunterkunft genutzt werden. (SZ/ha)

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