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Freitag, 29.01.2016

Bombensuche in der Dippser Heide

Der Räumtrupp stößt noch immer auf Weltkriegsmunition und Waffen. Gesucht wird auch nach Bomben.

Die Suche reißt nicht ab. Noch immer wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst in der Dippser Heide fündig.
Die Suche reißt nicht ab. Noch immer wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst in der Dippser Heide fündig.

© Katja Frohberg

Freital/Dippoldiswalde. Noch immer wird in der Dippoldiswalder Heide nach Munition und anderen Sprengsätzen gesucht. Auch 2016 ist ein privater Räumdienst im Auftrag der Polizei in der Heide damit beschäftigt, die Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs zu entsorgen. Die Waldgebiete sind während der Suche gesperrt. „Ob wir dann durch sind, können wir erst in einigen Monaten sagen“, sagt Thomas Lange, der Chef des Kampfmittelbeseitigungsdienstes.

60 Tonnen Munition haben die Experten seit 2013 aus dem Wald geholt: unter anderem 254 alte Waffen ausgebuddelt, 24500 Patronen für Maschinengewehre und Pistolen gefunden sowie 140 Handgranaten geortet. Dazu kommen 23 amerikanische Fliegerbomben, die von einem Flugzeugzusammenstoß stammen. Drei werden noch in der Heide vermutet. (SZ/sca)