Donnerstag, 13.12.2012
Berufsschüler protestieren für Recht auf Ausbildung
Als Reaktion auf Pläne des sächsischen kultusministeriums über 40 Ausbildungsgänge abzuschaffen, versammelten sich am 13.12.2012 Berufsschüler vor dem sächshischen Landtag zu einer Protestkundgebung. Foto: Stefan Becker
Dresden. Das sächsische Kultusministerium will über 40 Ausbildungsgänge an Berufsschulen abschaffen, damit mehr Lehrkräfte für Mittel- und Förderschulen frei werden. Sachsens Berufsschüler fühlen sich als Leidtragende dieses Konzepts und machen ihrem Ärger Luft.
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Als Reaktion auf Pläne des sächsischen kultusministeriums über 40 Ausbildungsgänge abzuschaffen, versammelten sich am 13.12.2012 Berufsschüler vor dem sächshischen Landtag zu einer Protestkundgebung. Foto: Stefan Becker
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Symbolisch zeigen die Schüler rote Karten, um ihren Unmut über die Entscheidung kundzutun. Das Kultusministerium will durch die Abschaffung von Ausbildungsgängen Lehrkräfte für Mittel- und Förderschulen freimachen. Foto: Stefan Becker
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Die Demonstration wurde durch Studierende der EWS Dresden (Europäischen Wirtschafts- und Sprachenakademie) organisiert. Dazu starteten sie die Initiative "Die Aktion". Foto: Stefan Becker
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Im Vorfeld der Demonstration haben die Organisatoren im Internet zum Unterzeichnen einer Petition aufgerufen und über Facebook in ganz Sachsen Unterstützer gefunden. Foto: Stefan Becker
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Gegen 14 Uhr versammelte sich eine Gruppe von rund 400 demonstrierenden Schülern vorm Landtag in Dresden. Anschließend bildeten sie einen Protestzug und zogen zum Carolaplatz. Foto: Stefan Becker
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Unter den Demonstranten waren auch Eltern, Lehrer und Schulleiter. Foto: Stefan Becker
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Mit Schildern und klaren Botschaften machen die Schüler ihrem Ärger Luft. Foto: Stefan Becker
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Friederike Schreiber hat den Protest koordiniert. Hinter ihr steht ein 20-köpfiges Team, das die Aktion innerhalb von 1,5 Tagen auf die Beine gestellt hat. Foto: Stefan Becker
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Michael Muthreich, Dr. Torsten Forberg (freier Dozent), Vera Sanne und Hannah Brink (von links) von der EWS Dresden. Foto: Stefan Becker
Am Donnerstag haben sich daher rund 400 Berufsschüler, Lehrer und Eltern vor dem sächsischen Landtag in Dresden versammelt und gegen die Pläne der Regierung protestiert. Diese will durch die Abschaffung von 44 Vollzeit-Ausbildungsgängen den Mangel an Lehrkräften im dualen Schulsystem deckeln. Von der Umstrukturierung wären mehr als 200 Berufsschulen betroffen - unter anderem auch die EWS Dresden (Europäischen Wirtschafts- und Sprachenakademie).
Studierende der EWS haben in den vergangenen Wochen die Protestaktion vorbereitet und die Initiative "Die Aktion" ins Leben gerufen. Unter anderem wurde im Internet zum Unterzeichnen einer Petition aufgerufen. Über Facebook fanden die Organisatoren Mitstreiter und Unterstützer in ganz Sachsen. (szo)
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Link zum Artikel:
http://www.sz-online.de/nachrichten/berufsschueler-protestieren-fuer-recht-auf-ausbildung-2464499.html