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Montag, 15.04.2013

Berliner Polizei korrigiert Randale-Meldung

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Berlin/Dresden. Beim Ost-Duell der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Union Berlin und Dynamo Dresden am Freitagabend ist es zu vereinzelten Zwischenfällen gekommen. Es sei aber zu hoch gegriffen, von Randale zu sprechen, sagte Polizeisprecher Guido Busch dem Radiosender MDR1. In ersten Meldungen war von 27 Festnahmen die Rede, gestern berichtigte die Berliner Polizei, es seien lediglich die Personalien aufgenommen worden. Den Angaben zufolge wurden 15 Beamte verletzt und 36 Strafanzeigen gestellt – u. a. wegen Landfriedensbruchs und Körperverletzung.

Dresdner Anhänger sollen Beamte mit Flaschen beworfen und geparkte Autos beschädigt haben. Vor dem Einlass ins Stadion sei ein Stück eines Holzzaunes zerstört worden. Ursprünglich hieß es, Dynamo-Fans hätten versucht, den Einlassbereich zu stürmen. „Davon konnte überhaupt keine Rede sein“, sagte Geschäftsführer Christian Müller. Er war mit den Fans zum Stadion „Alte Försterei“ gelaufen, dachte aber nach den ersten Berichten, „ich wäre bei einem anderen Spiel gewesen“. (SZ)

Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

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  1. Schwabe

    In den Liveschaltungen am Freitag aus dem Stadion, hat der MDR Reporter Zimmermann, stets von einer tollen Atmosphäre geschwärmt und das alles friedlich verlaufe. Deshalb konnte ich der hetzerischen Meldung, "Dynamofans" hätten Kassenbereiche gestürmt und die Polizei attackiert, von Anfang an keinen Glauben schenken. Es ist nur schade, dass sich auch sächsische Medien der reißerischen Berichterstattung gegen Dynamo Dresden angeschlossen hatten.

  2. Henrik Mortensen

    Stasi Dresden deserves an eight point deduction and playing the next two homematches without spectators.

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