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Dienstag, 11.07.2017

Berliner organisieren Müglitztallauf

Zum Gedenken an die Flut 2002 ins Leben gerufen, erlebt der Lauf im 15. Jahr einen Wechsel. Die „steile Wand“ ist wieder dabei.

Beim Lauf müssen auch einige Höhenmeter überwunden werden.
Beim Lauf müssen auch einige Höhenmeter überwunden werden.

© Marko Förster

Dohna. Nach 14 Mal war Schluss und geht es doch weiter. 14 Mal organisierte der MSV den Müglitztallauf, nun hat das der Berliner Abc-Verein übernommen. Das klingt ganz schön weit weg, liegt aber nahe, wenn man die Kontakte zwischen Dohnaer und Berliner Läufern betrachtet. Die nehmen schon seit sieben Jahren an dem Lauf teil, aktiv und als Helfer, und führen in Dohna jeweils vorher ein Trainingslager durch. Nachdem die Meusegaster wünschten, einen Nachfolger zu finden, übernehmen nun die Berliner die Verantwortung. Auf den Lauf an sich hat der Wechsel keine Auswirkungen, sagt Kai-Thomas Arndt vom Berliner Verein. Im Frühjahr hatte es zwischen der Stadt Dohna und dem Meusegaster Verein einige Auseinandersetzungen gegeben, die letztlich auch zur Absage des Meusegaster Vesperlaufes führten. Daraufhin gab es hinsichtlich des Müglitztallaufes einige Unsicherheiten. Deshalb sagt Arndt noch einmal klipp und klar: Der Lauf am 28. Juli findet statt.

Zum ersten Lauf im August 2003, der in Heidenau startete, hatten immer noch unter dem Eindruck und den Folgen des verheerenden Jahrhundert-Hochwassers nur knapp 40 Sportler Zeit, sich dem sportlichen Wettkampf zu stellen. Inzwischen waren es bis zu 300. Die Läufer schätzen die Strecke, die ihnen mit dem bergigen Profil, verschiedenen Bodenbelägen und dem Anstieg zum Markt, der „Steilen Wand von Dohna“, alles abverlangt. Es gibt einen Kinderlauf, die 7,5- und die 15 Kilometer-Strecke. Der Lauf ist Bestandteil der Bezirksrangliste und des Dohnaer Sportpokals – und gleichzeitig Auftakt zur dritten Hofnacht. (SZ/sab)

Anmeldung: www.lauf-abc.de