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Mittwoch, 16.05.2018

Bauarbeiter klotzen mächtig ran

Bald können die Pädagogen und Kinder der Grundschule wieder das gesamte Schulhaus nutzen. Sechs Monate früher als geplant.

Von Verena Toth

Die Sanierungsarbeiten in der Grundschule Waldheim gehen zügig voran. Rafael Zygmund, Mitarbeiter des Malermeisters Matthias Weber, sorgt für den neuen Wandanstrich.
Die Sanierungsarbeiten in der Grundschule Waldheim gehen zügig voran. Rafael Zygmund, Mitarbeiter des Malermeisters Matthias Weber, sorgt für den neuen Wandanstrich.

© André Braun

Waldheim. Nach der jüngsten Bauberatung zur Sanierung der Waldheimer Grundschule war Schulleiterin Angela Jurczyk fast ein wenig zum Feiern zu Mute. Erleichtert konnte sie eine besonders positive Neuigkeit an ihre Kollegen und die Kinder weitergeben: „Die Bauarbeiten gehen sehr gut voran. Wie es aussieht, werden die letzten Arbeiten dieses Abschnittes noch vor dem Beginn der Sommerferien abgeschlossen sein. Das bedeutet, wir können die unterrichtsfreie Zeit dazu nutzen, in die sanierten Räume umzuziehen und ganz in Ruhe alles wieder einrichten – etwa ein halbes Jahr früher als ursprünglich geplant .“

Ab dem neuen Schuljahr können die neu gestalteten Räume im Nordflügel, die Toiletten, die Klassen- und die Hortzimmer wieder genutzt werden. Für alle Beteiligten, von den Bauarbeitern über die Lehrer bis zu den Schülern, geht damit ein anstrengendes Jahr zu Ende. „Eine Komplettsanierung während des Schulbetriebes ist schon eine große Herausforderung“, resümiert die Direktorin.

Für den Endspurt klotzen die Bauarbeiter nun noch einmal so richtig ran. Fliesenleger und Trockenbauer sind noch am Zug. „Die Malerfirma hat angekündigt, ab nächster Woche mit einer verstärkten Mannschaft anzurücken, so dass das nun ausgerufene Ziel am 30. Juni auch gehalten werden kann“, erklärt die Leiterin.

Sobald die Handwerker ihre Arbeit geschafft haben, sind jedoch die Lehrer gefragt. Das bedeutet, in den Schulferien wird es zwar keinen Unterricht geben, doch die Pädagogen werden trotzdem alle Hände voll zu tun haben. „Wir werden aus den provisorisch aufgeteilten Räumen im Südflügel ausziehen und dann wieder das gesamte Schulgebäude nutzen können. Die ersten Klassen werden künftig im Erdgeschoss untergebracht sein, die Zweit- und Drittklässler beziehungsweise die Schüler der vierten Klassen steigen jeweils eine Etage höher. Im oberen Stockwerk befinden sich die Fachräume“, zählt sie auf. „Dass die Umräumarbeiten in den Schulferien stattfinden können, ist für uns eine große Erleichterung“, so Angela Jurczyk.

Seit Juli des vergangenen Jahres wird der Nordflügel des 142 Jahre alten Gebäudes abschnittsweise saniert. Rund die Hälfte der Gesamtkosten in Höhe von 1,1 Millionen Euro kann mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ finanziert werden. Obwohl der erste große Abschnitt der Schulsanierung nun geschafft ist, soll es dennoch so schnell wie möglich weitergehen. „Auch der Südflügel soll natürlich noch modernisiert werden. Doch dafür muss zunächst wieder das ganze Verfahren zur Finanzierung, Planung und Ausschreibung durchlaufen werden. Das kann also noch dauern“, schätzt sie.