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Donnerstag, 15.11.2012

Bau von Gaspipeline durch Schwarzes Meer beschlossen

Moskau. Drei Wochen vor dem geplanten Baubeginn der Gaspipeline South Stream von Russland nach Südeuropa haben die Anteilseigner endgültig den milliardenschweren Abschnitt durch das Schwarze Meer genehmigt. Das teilte der russische Staatskonzern Gazprom, der die Mehrheit an South Stream hält, am Donnerstag in Moskau mit. Der rund 900 Kilometer lange Teil zwischen der russischen Stadt Anapa und dem bulgarischen Hafen Varna kostet rund zehn Milliarden Euro von insgesamt schätzungsweise 25 Milliarden Euro.

Der Spatenstich ist für den 7. Dezember geplant. An dem Projekt, das schließlich 63 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr nach Westen pumpen soll, beteiligt sich auch die BASF-Tochter Wintershall. Gazprom-Chef Alexej Miller wurde am (heutigen) Donnerstag in Sofia erwartet, wo er ein Abkommen zum Bau der Pipeline durch bulgarisches Hoheitsgebiet unterzeichnen wollte. (dpa)