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Montag, 01.12.2014

Batteriebus besteht erste Testphase

Das vollelektrische Fahrzeug verbraucht weniger Strom als gedacht. Ab heute ist er auf einer neuen Strecke unterwegs.

Die Experten sind begeistert von den ersten Tests des batteriebetriebenen Busses auf der Linie 61.
Die Experten sind begeistert von den ersten Tests des batteriebetriebenen Busses auf der Linie 61.

© Sven Ellger

Seit einem Monat ist Dresdens erster Batteriebus auf der Linie 61 zwischen Gruna und Löbtau unterwegs. Die Forscher vom Fraunhofer-Institut, die das Projekt betreuen, sind von der ersten Testphase begeistert. „Die Ergebnisse sind erstaunlich gut“, sagt Projektleiter Thoralf Knote. „Wir haben auch sehr gute Rückmeldungen von den Fahrern bekommen.“ Durch deren vorausschauende Fahrweise werde weniger Strom verbraucht als gedacht. „Die Batterien sind deshalb schon nach viereinhalb statt nach sechs bis sieben Minuten wieder aufgeladen“, so Knote.

Der Bus, in dem 60 Personen Platz haben, wurde in den vergangenen Jahren von verschiedenen mitteldeutschen Unternehmen unter Leitung des Fraunhofer-Instituts entwickelt. Mit dem Einsatz im Linienbetrieb der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wollen die Forscher wissen, wie alltagstauglich das Fahrzeug ist. Die DVB haben dafür zwölf Testfahrer ausgewählt. Die Batterie wird nach jeder Runde an einer Station in Gruna nachgeladen.

Um weitere Erkenntnisse zu bekommen, ist der Bus in den kommenden zwei Monaten auf einer anderen Strecke unterwegs. Nach Angaben der DVB pendelt er ab heute auf der Linie 85 zwischen Gruna und Löbtau. Er wird zusätzlich zu den Linienbussen eingesetzt. (SZ/win)