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Der Anzug sitzt - James Bond feiert Deutschlandpremiere in Berlin
Der Anzug saß perfekt, die blauen Augen blitzten wie im Film, James Bond alias Daniel Craig wirkte wie immer top in Form: Er plauderte zur Deutschlandpremiere mit Begeisterung über sein neues Abenteuer als 007.
Berlin - Nach seinem zweiten Bond-Film will er sich nun eine kleine Auszeit gönnen. „Ich mache eine Pause für den Rest des Jahres“, kündigte der 40-Jährige an. „Ein Quantum Trost“ ist die Fortsetzung von „Casino Royale“, dem ersten Bond-Film mit Craig. Kinostart ist an diesem Donnerstag. In England ist der Action- Thriller bereits ein Kassenknüller.
Regie führte der Deutsch-Schweizer Marc Forster („Monster's Ball“), der mit Craig, ... mehr
Blutige Hahnenkämpfe in bunten Bildern, Schnitt, Standfotos in Schwarzweiß, Schnitt, balinesische Tempeltänze, darunter eine bizarre Klangcollage ... ist das noch Dokumentation oder schon Kunstwerk? Anders gefragt: Schafe zwischen Krankenbetten, Schnitt, eine verwaschene Modenschau, Schnitt, tanzende Behinderte, darüber ein fliegender Musikflickenteppich – ist das schon Kunstwerk oder noch Dokumentation?
Der österreichische Schriftsteller Josef Winkler erhält den Büchner-Preis.
Manche Menschen begraben alte Schmerzen tief in sich. Josef Winkler aber hat sich die „Katastrophen“ seiner katholischen Dorfkindheit mit Büchern „obsessiver Dringlichkeit“ von der Seele geschrieben. Auch damit begründete die Jury des Büchner-Preises ihre Entscheidung, die höchstdotierte deutsche Literatur-Auszeichnung in diesem Jahr an den 55-jährigen österreichischen Schriftsteller zu verleihen. Der Preis ist mit 40 000 Euro dotiert und wird von ...
Peter Konwitschny begann seine Zeit als Leipzigs neuer Chefregisseur mit „Aida“.
Peter Konwitschny polarisiert sein Publikum, und das gefällt ihm sichtlich. Dabei ist das, was auf der Bühne der Leipziger Oper passiert, keineswegs so streitbar, wie es im Zuschauerraum mit Konzerten aus Buhs und Bravos den Eindruck erweckt. Sicher: Sein Ansatz, Verdis große „Aida“ als Kammerspiel anzulegen, im kleinen weißen Guckkasten mit rotem Sofa die Geschichte auf die Protagonisten zu konzentrieren, bricht radikal mit Sehgewohnheiten. Da zählt ...
Frau Henniger, Sie haben zwanzig Jahre in der DDR als Karikaturistin gearbeitet und fast zwanzig Jahre in der BRD, wie fällt Ihr Vergleich aus?
Es sind zwei verschiedene Welten, in denen man anders arbeitet, ja sogar anders denkt. In den letzten Jahren der DDR habe ich mit meinen Zeichnungen das unsägliche Kommandosystem der staatlichen und parteilichen Bevormundung des Bürgers infrage gestellt. Heute kann ich mich mit dem Grundgesetz ...
Mike Skinner gastiert mit seinen Hip-Hop-Rockern The Streets in Dresden.
Mike Skinner ist The Streets. So jedenfalls nennt der Brite seine Band, die er in wenigen Jahren zu einer der angesagtesten Europas machte. Skinner wirkt, als säße ihm ein trauriger Schalk im Nacken, kreuzt Hip-Hop mit Two-Step, mit ein bisschen House, mal minimal, mal bombastischer. Erzählt vom ordinären Leben, Liebe, Freundschaft, Geld, Spielen, Alkohol, Drogen ... dem ganzen Mist eben, der dabei raus kommt, wenn man da ist, wo man ist. Und nicht ...
Die Apokalyptischen Reiter versprühen in Dresden ihren marzialischen Rock-Optimismus.
Von Weltuntergang ist am Freitagabend in Dresden nichts zu spüren, auch wenn seine Vorboten bereits den Alten Schlachthof erreicht haben. Die Band „Die Apokalyptischen Reiter“ aus Weimar sorgt mit ihrer Show bei den Fans eher für Tanz- als Angstschweiß. Die Black-Metaller bringen viel auf die Bühne, aber Tod und Verderben gehören definitiv nicht dazu.
Ihr Konzert strotzt zwar vor symbolisch aufgeladenen Einlagen, aber letztlich dienen ...
Dresdens Musikhochschule hat einen Konzertsaal, der sich sehen und hören lassen kann. Das zeigten die ersten Klangeindrücke.
Da ist er wieder, der Reiz des Neuen. Diesmal aber geht es um ein besonders wertvolles Einzelstück: einen Konzertsaal. Wie oft im Leben begrüßt man einen solchen Bau in nagelneuem Zustand? Zumal in Dresden? Wann erlebt man dieses Kribbeln schon beim Betreten? Noch vor dem ersten musikalischen Ton, während man das Murmeln der Leute vernimmt, wächst der überaus angenehme Eindruck, einer Sache nicht nur beizuwohnen, sondern mittendrin zu sein.
Berlin. Der Regisseur Christoph Schlingensief plant ein Festspielhaus in Afrika. Das kündigte er bei der Eröffnung des Multimedia-Festivals „Fressen oder fliegen“ am Sonnabend im Berliner Theater Hebbel am Ufer an. Das Festspielhaus solle sowohl einheimischen als auch ausländischen Künstlern zur Verfügung stehen, sagte Schlingensief. Der Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, ... mehr
New York/Banning. Die amerikanische Bestseller-Autorin Marilyn Ferguson, die als Mitbegründerin der New-Age-Bewegung gilt, ist im Alter von 70 Jahren gestorben.
Mit ihrem Buch „Die sanfte Verschwörung“ gehörte sie in den 80er Jahren zu den ersten, die die unterschiedlichen esoterischen Strömungen zusammenfassten und zu Positivem Denken aufriefen. Sie starb schon am 19. Oktober in ihrem Haus im kalifornischen Banning, berichtete die „Los ...
Uwe Steimle darf beim NDR nicht mehr im Polizeiruf ermitteln. Der Dresdner Schauspieler sieht das als politisches Berufsverbot.
Die Einladung kam schriftlich. Für ein Gespräch über die Perspektiven des Polizeirufs aus Schwerin möge Uwe Steimle doch bitte in die NDR-Zentrale kommen. Also sei er – „ausgerechnet“ – am Reformationstag einigermaßen gespannt mit dem Zug von Dresden nach Hamburg gefahren, sagt der Schauspieler. „Seit einem Jahr hatte ich um ein Gespräch gebeten. Ich habe intern immer wieder unser Format und den Sender kritisiert.“