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Donnerstag, 29.03.2018

Bahnlärm-Hinweise beachtet

Für den Lärmschutz im Elbtal gibt es viele Anregungen der Öffentlichkeit. Einige werden berücksichtigt.

Von Ines Scholze-Luft

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Stephan Kühn beschäftigt sich intensiv mit dem Thema, als Mitglied im Petitionsausschuss auch mit der Lärmschutz-Petition der Bürgerinitiative Bahnemission Elbtal vom Oktober 2011.
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Stephan Kühn beschäftigt sich intensiv mit dem Thema, als Mitglied im Petitionsausschuss auch mit der Lärmschutz-Petition der Bürgerinitiative Bahnemission Elbtal vom Oktober 2011.

© Sven Ellger

Weinböhla/Coswig. An der Bahn-Machbarkeitsuntersuchung Lärmschutz im Elbtal wurde auch die Öffentlichkeit beteiligt, im Ergebnis gab es zahlreiche Anregungen. Weil deshalb noch Änderungen der Studie geprüft werden, steht der für Juli 2017 geplante Schlussbericht aus, hieß es Ende Januar aus dem Bundesverkehrministerium.

Der Dresdner Bundestagsabgeordnete Stephan Kühn, Bündnis 90/Die Grünen, beschäftigt sich intensiv mit dem Thema, als Mitglied im Petitionsausschuss auch mit der Lärmschutz-Petition der Bürgerinitiative Bahnemission Elbtal vom Oktober 2011.

Er wollte nun wissen, welche Änderungen im Ergebnis der Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgen. Staatssekretär Enak Ferlemann, Bundesverkehrsministerium, teilt mit, dass im Bereich Weinböhla die Verlängerung der Geländerausfachung nach Norden hin als Lückenschluss – Bereich Sachsenstraße, links der Bahn – untersucht wurde. Der Lückenschluss sei förderfähig. Ebenso die in Schmilka geprüfte Verlängerung der geplanten Schallschutzwand nach Norden zum Schutz des gesamten Ortsbereichs um 263 Meter.

Änderungen für andere Ortslagen würden ebenfalls geprüft, insbesondere der Einsatz niedriger Schallschutzwände. Die Prüfung laufe noch, in Abstimmung mit dem sächsischen Wirtschaftsministerium würden die überarbeiteten Vorschläge den Kommunen erneut zur Stellungnahme vorgelegt.