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Freitag, 25.11.2016 13:00 Uhr

Ausbildung mit Perspektive

Thomas Mühle steht an einer Maschine inmitten einer großen Werkshalle. Er ist in einen Plan vertieft, der sorgsam an ihr angebracht wurde. Für Laien mag die technische Zeichnung aussehen, wie eine lose Ansammlung von Linien und Zahlen. Nicht aber für den erfahrenen Anlagenbauer. Er entnimmt daraus, wie er das Edelstahlblech vor ihm genau platzieren muss, damit es millimetergenau abgekantet werden kann.

Er rückt das Werkstück zurecht, sein Kollege betätigt den Auslöser. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass sich das Blech beim Abkanten nicht verzieht.

Das Abkanten gehört zwar nicht zu seinen Hauptaufgaben, aber bei SKAN helfen die Kollegen einander. Der Zusammenhalt und das gute Miteinander sind seit der Eröffnung des Standortes in Görlitz im Jahr 2014 ein fester Bestandteil der Firmenphilosophie. Das schätzen die Mitarbeiter und das macht ihren Arbeitsplatz zu etwas Besonderem.

Vielseitig, abwechslungsreich

und interessant

Um 13 Uhr ruft der Schichtleiter den jungen Schweißer zu sich. Er will den nächsten Auftrag mit ihm besprechen. Ein Isolatorengehäuse soll nach den individuellen Vorgaben des Kunden gebaut werden. Im Hauptsitz der SKAN Deutschland gehören Arbeiten nach Maß zum Alltag. Die Kernkompetenzen des modernen Betriebes liegen in der hochwertigen Edelstahlverarbeitung, der Montage komplexer pharmazeutischer Anlagen und im Schaltschrankbau. Das langjährige Know-How der Mutterfirma in der Schweiz kommt der Görlitzer Tochtergesellschaft dabei besonders zugute.

Nach der Einweisung macht sich der Mitarbeiter ans Werk. Schweißen, schleifen, richten – sein Aufgabenspektrum ist vielseitig und er trägt große Verantwortung. Auch das gehört zum besonderen SKAN-Spirit. Denn bei dem Unternehmen im Gewerbegebiet Hagenwerder gibt es keine einseitige Fließbandarbeit, keine Mitarbeiter, die Tag für Tag immer ein und denselben Arbeitsschritt durchführen.

Im Gegenteil: „Hier ist Köpfchen gefragt“, weiß Thomas Mühle. „Bevor ich mich ans Werk mache, überlege ich mir die nächsten Arbeitsschritte ganz genau. Beim Apparatebau zum Beispiel bereite ich mir die Werkstücke selbst vor, kante sie ab und erst dann kann ich mit dem Schweißen beginnen. Nach der Fertigstellung des Isolatorgehäuses prüfen meine Kollegen und ich schon einmal die Qualität. Bevor der fertige Isolator jedoch an den Kunden geliefert wird, folgen noch viele Arbeitschritte in der mechanischen und elektrischen Montage sowie eine abschließende, intensive Qualitätskontrolle.“ Das ist wichtig, denn die Produkte kommen unter anderem in der pharmazeutischen Industrie zum Einsatz. Da ist eine hochwertige Verarbeitung unerlässlich.

Ausbildungsbetrieb ab 2017

Für Thomas Mühle war die Anstellung bei SKAN ein echter Glücksfall. Ursprünglich gelernter Lagerist, ließ er sich zum Schweißer umschulen und zusätzlich weiterbilden. Sein Ziel war es, in der Region einen Job zu finden, der ihm einerseits Spaß macht und in dem er sich andererseits auch gefordert fühlt. Das alles fand er vor anderthalb Jahren bei dem Anlagenbauer Hagenwerder.

Auch bei vielen Jugendlichen ist die Bindung zur Heimat sehr stark. Sie möchten auch nach ihrem Abschluss hier bleiben. Darum freut sich Thomas Mühle, dass ab nächstem August Schulabsolventen die Chance bekommen, sich direkt bei SKAN ausbilden zu lassen. Das Unternehmen schafft so für sie eine Perspektive in der Neißestadt. Er ist sich sicher, dass sich viele diese Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen, und ist gespannt auf seine künftigen Kollegen.

Diese können sich als Konstruktionsmechaniker oder Mechatroniker ausbilden lassen.

SKAN Deutschland GmbH

Nickrischer Straße 2

02827 Görlitz

Tel. 035822 37890

de.jobs@de.skan.ch

www.skan.ch