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Donnerstag, 14.09.2017

Augustusbrücke ohne Brüstungen

Brüstungen weg, Pflaster weg - die Augustusbrücke gibt derzeit ein aufgewühltes Bild ab. Jetzt werden Steine genau erfasst, um sie an der richtigen Stelle wieder einbauen zu können.

Bauarbeiten an der Augustusbrücke
Bauarbeiten an der Augustusbrücke

© Peter Hilbert

Dresden. Die Augustusbrücke gibt derzeit ein aufgewühltes Bild ab. Das Pflaster ist ausgebaut und sämtliche Auffüllungen im Gleis- und Straßenbereich werden herausgeholt. Auch die letzten Brüstungen am Bogen über dem Terrassenufer werden abgebrochen. Um die Steine beim Neubau an der richtigen Stelle einsetzen zu können, werden sie speziell erfasst. Ihr Ausbau bereitet unerwartete Mühe, wie die Stadt informiert. Sie sind sehr eng verfugt, und der Mörtel besteht aus einem sehr harten Zement-Verguss und nicht wie erwartet aus einem zwar harten, aber ausbaubaren Mörtel.

Die Oberleitungsmasten und die der Straßenbeleuchtung im östlichen Baufeld sind ausgebaut. Problematisch ist der Abriss der Verankerung. „Die in den Sandstein eingebundenen Stahlteile sind fest mit Beton vergossen, sodass sie nur in Handarbeit auszustemmen sind“, schreibt die Stadt. Auf der Neustädter Seite werden alte Gasleitungen ausgebaut. Die Brücke ist für Fahrzeuge und Straßenbahnen gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können sie auf der westlichen Seite passieren. Baufahrzeuge erreichen die Baustelle nur von der Seite des Neustädter Marktes. (SZ/kh)

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