erweiterte Suche
Mittwoch, 04.10.2017

Auch Weinböhla und Priestewitz helfen

Bis das neue Vereinsheim fertig ist, können die Motor-Kegler bei mehreren Vereinen trainieren. Zu fairen Konditionen.

Ein Großteil des Gebäudes war im Februar abgebrannt.
Ein Großteil des Gebäudes war im Februar abgebrannt.

© Archiv/Arvid Müller

Coswig. Die Sportler von SV Motor Sörnewitz warten sehnsüchtig auf ihr neues Vereinshaus – möglichst mit einer modernen Vier-Bahnen-Anlage, nachdem ihre Bahnen mit einem Großteil des Gebäudes im Februar abbrannten. Seitdem nehmen sie die Möglichkeit in Anspruch, auf den Anlagen benachbarter Vereine zu trainieren, in Stauchitz, Radeburg und Coswig sowie in Weinböhla und Priestewitz.

Die Bedeutung der Ausweichmöglichkeiten macht Jürgen Splettstößer, Abteilungsleiter Kegeln, deutlich. So holten zwei junge Sörnewitzer bei der Kreiseinzelmeisterschaft 2017 der Junioren Spitzenplätze – Felix Noack Platz 2, Bruno Lehmann Platz 4 –, die das Training unmittelbar nach dem Brand auf der Bahn von TuS Weinböhla fortsetzen konnten. Da die Spielstätte im Nachbarort per Fahrrad erreichbar ist, war dies die optimale Lösung, für die wir den Weinböhlaer Sportfreunden sehr dankbar sind, so Jürgen Splettstößer.

Bei den Kinder- und Jugendspielen (15-18 Jahre) konnten sich ebenfalls zwei Motorsportler vorn platzieren, Arthur Dèus kam auf Platz eins, Leo Urban auf Platz 8. Auch sie nutzen das Fahrrad für den Weg zur Weinböhlaer Trainingsstätte. Sie spielen in der 2. Männer mit, die in Weinböhla trainiert und Wettkämpfe durchführt. Die 1. Männer macht das in Radeburg, die 1. Frauen und 1. Senioren in Stauchitz. Die 2. Seniorenmannschaft bestreitet in Priestewitz Training und Wettkämpfe.

Jürgen Splettstößer dankt den Vereinen als wichtige Partner in der Überbrückungszeit. Und für faire Mietkonditionen, die es auch bei TuS Coswig gibt, wo die Zusammenarbeit nun sehr zur Zufriedenheit beider Vereinsvorstände laufe. (SZ/IL)