erweiterte Suche
Sonntag, 27.01.2013

Auch das gibt´s

Unbekannte Diebe haben in Hannover das Wahrzeichen der Firma Bahlsen gestohlen. Sie montierten am Firmensitz den vergoldeten Leibniz-Keks ab. Das aus vergoldetem Messing hergestellte Kunstwerk war Teil des Firmenwahrzeichens und hing in mehreren Metern Höhe zwischen den sogenannten „Brezelmännern“ an der Außenfassade des Gebäudes.
Unbekannte Diebe haben in Hannover das Wahrzeichen der Firma Bahlsen gestohlen. Sie montierten am Firmensitz den vergoldeten Leibniz-Keks ab. Das aus vergoldetem Messing hergestellte Kunstwerk war Teil des Firmenwahrzeichens und hing in mehreren Metern Höhe zwischen den sogenannten „Brezelmännern“ an der Außenfassade des Gebäudes.

© dapd

Diebe haben in Hannover das Wahrzeichen der Firma Bahlsen gestohlen, eine wandernde Waschmaschine hat in Koblenz einen Polizeieinsatz ausgelöst und ein Hund rettet in Chemnitz ein Schwanen-Pärchen ...

Auch das gibt´s

1 von 11

Der Keks ist weg

Ungenießbar, aber offenbar dennoch begehrt: Von der Fassade des Stammhauses der Firma Bahlsen haben Diebe in Hannover einen vergoldeten Keks geklaut – das Firmen-Wahrzeichen des Gebäckherstellers. Wie es gelang, den etwa 20 Kilo schweren und einen halben Meter hohen Keks unbemerkt von der Außenfassade zu stehlen, ist bislang noch völlig unklar. Das Stammhaus liegt an einer vielbefahrenen Straße mitten in der Innenstadt in Hannover. Die Täter gaben sich ordentlich Mühe, das Wahrzeichen hing in fünf Metern Höhe. Bemerkt wurde der Diebstahl Anfang der Woche – eventuell fehlte der Keks da aber bereits mehr als 14 Tage, teilte gestern die Polizei mit.

Auf der Suche nach dem originalen Keks sollten sich die Ermittler nun vor allem auf ein wichtiges Detail konzentrieren: Nur echt mit 52 Zähnen! (SZ, dpa)

Hobby-Goldgräber findet 5,5 Kilo schweren Klumpen

Das Ding dürfte umgerechnet um die 240.000 Euro wert sein, schätzte Goldhändler Cordell Kent. Ein Amateurbuddler hat in Australien einen 5,5 Kilogramm schweren Goldklumpen aus der Erde geholt. Der Mann war am Mittwoch in der Nähe der Goldminen von Ballarat nördlich von Melbourne unterwegs, berichtete Kent. „Er lief mit seinem Metalldetektor im Busch herum, als der plötzlich deutlich ausschlug.“ Zunächst habe der Mann gedacht, auf eine Kühlerhaube gestoßen zu sein. In rund 60 Zentimetern Tiefe habe er schließlich das Edelmetall gefunden. Mit dem Fund wollte der Glückliche seine Schulden und das Haus abbezahlen. „Das wird sein Leben verändern“, sagte Kent. (dpa)

Waschmaschine für Einbrecher gehalten

Manchmal liegt die Lösung so nah: Eine wandernde Waschmaschine hat in Koblenz einen Polizeieinsatz ausgelöst. Weil die Tür zu seiner Waschküche plötzlich von innen verschlossen war, hatte ein verängstigter Bürger Einbrecher in seinem Keller vermutet und die Einsatzkräfte alarmiert. Die Aufklärung kam schnell. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich allerdings nur die Waschmaschine des Mannes im Schleudergang selbstständig gemacht und dabei die Tür zur Waschküche versperrt.

Ganz umsonst waren die Beamten dann aber doch nicht gekommen: Gemeinsam mit dem Eigentümer schafften die drei angerückten Polizisten die Waschmaschine wieder an ihren Platz zurück. (dpa)

Kleiner Detektiv macht Senioren glücklich

Per Facebook hat ein siebenjähriger Junge zwei Geschwister vereint, die sich mehr als ein halbes Jahrhundert lang aus den Augen verloren hatten. Der 66-jährige Clifford Boyson aus Iowa und die 70-jährige Betty Billadeau aus Missouri seien als Kinder in verschiedenen Heimen aufgewachsen, berichteten US-Medien. 65 Jahre lang hätten sie sich nicht gesehen. Boyson schilderte seinen Vermietern seinen Kummer. Das hörte der siebenjährige Sohnemann und auf Knopfdruck fand der Knirps die Vermisste. Bei dem tränenreichen Wiedersehen der Geschwister erhielt der Detektiv namens Eddie natürlich auch eine Prämie als Finderlohn – aber trotzdem wolle er lieber Tierarzt werden. (dpa)

Hundegebell weckt ungeahnte Kräfte

Happy End im Chemnitzer Schlossteich: Darin festgefroren saß ein Schwanenpaar und schaute einem traurigen Schicksal entgegen. Obwohl besorgte Passanten die Polizei zu Hilfe gerufen hatten und die Beamten ihr Bestes gaben, das Eis zu brechen, verharrte das Duo in seinem eisigen Gefängnis. „Sie stellten sich immer wieder drohend auf und verteidigten ihr Revier“, berichtete die Pressestelle. Die Hoffnung auf Rettung schwand fast minütlich, bis eine Spaziergängerin mit ihrem Hund des Weges kam. Der sah das Pärchen in prekärer Lage und kläffte so lange, bis sich die aufgeschreckten Schwäne mit Eis an den Füßen in die Luft erhoben und einer frostfreien Zukunft entgegenflogen. (stb, dpa)

Polizei ist schneller als der Abschlepphelfer

Es sollte der große Coup für zwei Kleinkriminelle werden: In der Nähe des elsässischen Ortes Haguenau hatten die beiden Männer ein Tabakgeschäft überfallen, wie französische Medien berichteten. Das Duo bedrohte den Inhaber mit einer Tränengasgranate, raubte mehrere Tausend Euro aus der Kasse und raste wenig später im Fluchtauto davon.

So weit, so erfolgreich. Das Glatteis machte den beiden dann allerdings einen Strich durch die Rechnung. Ihr Wagen rutschte in den Straßengraben und sie saßen fest. In ihrer Verzweiflung baten die Männer einen Bauern um Hilfe. Doch bevor der mit seinem Traktor um die Ecke kam, parkte bereits ein alarmierter Streifenwagen neben dem Unfallauto. Die Polizisten luden die zerknirschten Räuber gleich samt Beute ein. (dpa)

Rekordgewinn am Automaten – für 25 Cent

Dieser Einsatz hat sich mal wirklich gelohnt. Gerade einmal 25 Cent setzte ein Finne an einem Spielautomaten im Internet – und gewann damit mehr als 17,8 Millionen Euro, wie der Spieleanbieter PAF gestern mitteilte. Es sei der größte Jackpot, der jemals an einer Online-Slot-Machine ausgespielt wurde, heißt es. Bislang lag der Rekord laut Guinness-Buch bei gerade mal 11,7 Millionen Euro.

Der Gewinner, der um die 40 Jahre alt sein soll und anonym bleiben möchte, sagte in einem Interview mit Paf.com: „Es ist im Augenblick noch schwer zu begreifen. Mein erster Gedanke war, dass ich nun meinen Verwandten helfen kann, ein besseres Leben zu führen. Danach werde ich Ausschau nach einem neuen Auto halten und mir einen persönlichen Trainer suchen, um fitter zu werden.“ (SZ/hbe)

Räuber vergießt Tränen - Trost mit Pizza

In Tränen ist ein Räuber beim Überfall auf eine Pizzeria in den USA ausgebrochen. Der Mann hatte dem Kassierer der „Papa John’s“-Pizzeria in Helena (US-Bundesstaat Montana) nach Polizeiangaben einen Zettel gegeben, auf dem er Geld forderte. Als der Mitarbeiter dem Räuber die ersten Scheine aushändigen wollte, fing dieser plötzlich an zu weinen und erklärte, er müsse den Laden ausrauben, weil er Geld für seine Frau und sein Kind brauche.

Wie die Tageszeitung „Billings Gazette“ am Mittwoch berichtete, verließ der Räuber das Lokal kurz darauf mit reichlich Proviant. Laut Polizei entschloss sich der Angestellte aus Mitleid, dem Mann eine Limonade, Chicken Wings und eine Pizza mitzugeben. Während der Täter darauf wartete, sei ihm ein großes Messer aus der Tasche gefallen. Kurz darauf nahm er sein Essen entgegen und verschwand. Die Polizei nahm die Fahndung auf. Es sei aber noch unklar, ob der getröstete Räuber überhaupt einer Straftat bezichtigt wird. (dpa)

30. Februar als Geburtsdatum im Ausweis genannt

Wenn in einem Pass der 30. Februar als Geburtsdatum genannt wird, kann die Polizei schon mal misstrauisch werden. Erst recht, wenn gleich mehrere Dokumente eines Menschen dies im Kalender nicht vorgesehene Datum aufweisen. So wie jetzt in Fulda: Ein junger Mann legte bei einer Verkehrskontrolle zwar Personalausweis, Reisepass und Führerschein vor - doch in allen Dokumenten wurde der 30. Februar als Geburtstag angegeben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie nahm den Mann vorübergehend in Gewahrsam. Der Slowake muss sich nun wegen des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten. (dpa)

Bürger wollen keine Straßennamen

Kein Bedarf an Schildern: Die Bürger der kleinen 2100-Einwohner Gemeinde Hilgermissen in Niedersachsen haben gegen die Einführung von Straßennamen in ihrem Ort gestimmt. Bei einer Befragung, die parallel zur niedersächsischen Landtagswahl am Sonntag abgehalten wurde, entschieden sich 784 von 1319 Wählern gegen Straßennamen. Bisher sind die Häuser in den acht einzelnen Ortschaften nur durchnummeriert.

Die Befürworter der Straßennamen hatten unter anderem argumentiert, Rettungswagen hätten bei der Anfahrt Probleme. „Die Diskussion läuft bei uns seit rund 15 Jahren, jetzt haben wir Klarheit“, sagte Bürgermeister Johann Hustedt am Montag. Der Gemeinderat werde sich wohl nach dem Votum richten, auch wenn es nicht rechtlich bindend sei. (dpa)

Zweijähriger lässt Großvater auf Balkon frieren

Ein Zweijähriger hat in München seinen Großvater auf dem Balkon ausgesperrt und fünf Stunden in Eiseskälte frieren lassen. Der 72-Jährige war am Mittwoch für eine Zigarette nach draußen gegangen - leicht bekleidet und nur mit Pantoffeln. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum er nicht um Hilfe gerufen hat“, sagte ein Sprecher der Münchner Feuerwehr am Donnerstag. Der Kleine habe nicht auf die Bitten seines Großvaters reagiert und seelenruhig im Wohnzimmer weitergespielt. Schließlich scheint er Erbarmen gehabt zu haben und reichte dem Mann ein Telefon, wahrscheinlich durch ein gekipptes Fenster. Die Feuerwehr konnte den frierenden Großvater schließlich aus seiner misslichen Lage befreien. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 0 Kommentare

    Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.