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Montag, 07.01.2013

Auch das gibt‘s

Auf einen Hamburger statt Geld hatte es ein Einbrecher abgesehen.
Auf einen Hamburger statt Geld hatte es ein Einbrecher abgesehen.

© dpa

Ein Einbrecher will einen Hamburger statt Geld, Zwillinge gebären am selben Tag Söhne, eine Schlacht mit Eiern und Mehl, ein Abstinenzler fährt mit drei Promille zur Arbeit - kuriose Meldungen aus aller Welt.

Auch das gibt‘s - kuriose Meldungen

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US-Zwillinge bringen am selben Tag Söhne zur Welt

Zwei Zwillingsschwestern im US-Bundesstaat Ohio haben am selben Tag Söhne zur Welt gebracht. Aiden and Donavyn seien beide zu Silvester im Abstand von nur zwei Stunden geboren worden, berichteten mehrere US-Medien. Beide Babys wurden von derselben Ärztin entbunden. Die 19 Jahre alten Mütter Aimee und Ashlee Nelson hatten eigentlich Geburtstermine berechnet, die eine Woche auseinanderlagen. „Das war eine große Überraschung“, sagte Ashlee Nelson, deren Sohn als Zweiter auf die Welt kam, einem Lokalsender. „Aber so hätte ich es mir auch gewünscht. Wir sind beste Freundinnen, und jetzt werden auch unsere Kinder beste Freunde.“ (dpa)

Hungriger Einbrecher will Hamburger statt Geld

Sein Hunger muss gewaltig gewesen sein, denn wer isst sonst freiwillig einen fast eiskalten Hamburger? In Bayreuth stieg ein Mann in ein Schnellrestaurant ein und suchte nach Essbarem. Das Geld in der Kasse habe er völlig ignoriert, berichtete die Polizei. Weil er keine fertigen Hamburger fand, sammelte sich der Einbrecher die Zutaten selbst zusammen und kreierte seinen eigenen Snack. Auch ließ er sich nicht stören bei seiner Mahlzeit, als die Beamten eintrafen. Ganz im Gegenteil: Er bot ihnen auch etwas an und erkundigte sich höflich nach ihrem Appetit. Der 20-Jährige, der nach Polizeiangaben nicht ganz nüchtern war, muss mit einem Strafverfahren rechnen. (SZ, dpa)

Entführer bestellen Pizza - festgenommen

Ein Anruf beim Pizza-Service hat in Italien eine Entführerbande auffliegen lassen. Ein 31-jähriger Geschäftsmann war laut Medienberichten vor rund zwei Wochen von drei maskierten und bewaffneten Männern aus seinem Haus in der Provinz La Spezia entführt und in einem Keller gefangen gehalten worden. Die Polizei konnte das Versteck der Entführer schließlich orten, als sie sich per Telefon Pizza bestellten, wie die italienische „Corriere della Sera“ berichtete. Drei Männer, darunter ein Arbeitskollege, seien festgenommen worden. Sie hatten acht Millionen Euro Lösegeld gefordert. (dpa)

Taxifahrer findet Geldsack auf der Straße

Eigentlich hatte ihn seine Mutter gelehrt, er solle nicht aufheben, was auf der Straße liege. Doch vergangene Woche machte ein Taxifahrer in der Hauptstadt von Thailand eine Ausnahme und stoppte, als er vor sich auf der Fahrbahn einen prallen Beutel sah. Er hob ihn auf und hielt plötzlich mehrere Millionen Baht in den Händen. Das meldete gestern die „Bangkok Post“. Übers Radio ließ er die Besitzer des Geldes suchen. Die meldeten sich sofort: Zwei Fahrer eines Geldtransporters hatten wegen einer offenen Tür die kostbare Fracht verloren. Wenn der ehrliche Taxifahrer großes Glück hat, wird ihm der Finderlohn nach Silben seines Namens gezahlt. Er heißt Pongsin Jirakulthavornpatthe. (dpa)

US-Krimiautor: Rolle in neuem Buch als Finderlohn für Hund

Einen ungewöhnlichen Finderlohn hat ein US-Bestsellerautor auf seinen entlaufenen Hund ausgesetzt: Nach demjenigen, der ihm seinen Beagle Tessa zurückbringe, werde er eine Figur in seinem neuen Buch benennen, versprach der Krimiautor Dennis Lehane (47) bei Facebook. Die schwarz-beige Hündin, die über Weihnachten ausgebüxt sei, sei „klug, schnell und unglaublich süß“, ergänzte der Autor von Werken wie „Spur der Wölfe“ und „Shutter Island“, die auch erfolgreich in Hollywood verfilmt wurden. Hunderte Menschen schrieben Kommentare bei Facebook und zahlreiche US-Medien berichteten über den außergewöhnlichen Finderlohn. Trotzdem blieb Tessa verschwunden. (dpa)

Frau rast mit Auto ins Schaufenster der eigenen Versicherung

Mit Karacho ist eine Schweizerin ausgerechnet in das Schaufenster ihrer Fahrzeugversicherung gerast. Die 32-Jährige, die an einer Kreuzung im Städtchen Wil bei St. Gallen die Kontrolle über ihren Wagen verloren hatte, blieb unverletzt. Ihr wurde wegen Trunkenheit der Führerschein abgenommen, teilte die Polizei mit. Unter solchen Umständen bleibt man auch in der Schweiz trotz Versicherung auf dem Schaden sitzen. In diesem Fall wurde er auf umgerechnet rund 17.000 Euro geschätzt. (dpa)

Eier und Mehl - große Schlacht in spanischer Stadt

Eine Schlacht mit drei Tonnen Mehl, Tausenden von Eiern und sehr vielen Knallfröschen haben sich die Bewohner einer Kleinstadt in Spanien geliefert. Wie jedes Jahr am 28. Dezember feierte die Gemeinde Ibi an der Costa Blanca am Freitag das Fest der „Els Enfarinats“, das Fest der „Mehlmänner“. Bunt und ulkig verkleidete Männer mit mehlverschmierten Gesichtern setzten als „Rebellen“ Bürgermeisterin Mayte Parra für 24 Stunden symbolisch ab und übernahmen in Ibi die Macht. Bei dem über 200 Jahre alten Brauch wird in der 24.000-Einwohner-Stadt knapp 40 Kilometer nördlich von Alicante Geld für wohltätige Zwecke gesammelt. Dieses Jahr kommen die eingetriebenen „Steuern“ nach Angaben der Organisatoren einem Altersheim zugute. (dpa)

Missglückter Bankraub in Chemnitz - Täter lässt noch Geld da

Bei einem missglückten Überfall auf eine Sparkasse in Chemnitz hat der Räuber - statt Beute mitzunehmen - sogar noch sein Geld dagelassen. Ein etwa 50 bis 55 Jahre alter Mann hatte Ende Dezember die Bankangestellte zunächst gebeten, ihm einen Geldschein zu wechseln, und sie dann mit vorgehaltener Pistole aufgefordert, den Tresor zu öffnen, teilte die Polizei mit. Weil ihm das aber offensichtlich zu lange dauerte, verließ er plötzlich die Filiale. Den Geldschein, den er gewechselt haben wollte, ließ er liegen. Die Polizei ermittelt wegen versuchter räuberischer Erpressung. (dpa)

Betrunkener übernachtet halb nackt in Anwaltskanzlei

Mit einem Filmriss und einem gehörigen Kater ist ein 27-Jähriger im saarländischen Dillingen (Landkreis Saarlouis) in einer Anwaltskanzlei aufgewacht. Der Mann hatte selbst den Notruf gewählt, wie die Polizei mitteilte. Er hatte in einer Disco gefeiert und heftig getrunken. Weil er dann damit begann, sich auszuziehen, wurde er dort vor die Tür gesetzt. Der Mann zog sich draußen weiter aus, bis er nur noch sein T-Shirt trug. Mit einem Straßenpoller hatte er daraufhin die gläserne Eingangstür zu der nahe gelegenen Kanzlei zerstört, wo er schließlich auf einem Bürostuhl einschlief. Am nächsten Morgen ging er zur Wohnung seiner Mutter und verständigte die Polizei. Dem Mann mussten die Füße verbunden werden, die er sich beim Einsteigen durch die zerschlagene Glastür aufgeschnitten hatte. Gegen ihn wird nun wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung ermittelt. (dapd)

Wildschweinsippe umzingelt Auto

Da fühlten sich zwei junge Männer wie im Zoo – doch war ihnen gar nicht wohl dabei: Das Duo juckelte über einen Feldweg in Unterfranken, als es eine Wildschweinfamilie mit Frischlingen entdeckte. Fasziniert von den Kleinen fuhren sie näher heran, blieben aber im Matsch stecken, berichtet die Polizei. Diese Gelegenheit nutzten die Wildschweine, sie rotteten sich zusammen, umzingelten das Auto und guckten sich die Menschen an. Die Fahrer trauten sich nicht mehr aus ihrem Käfig und riefen die Polizei. Die Beamten befreiten die beiden, führten sie vorsichtig vorbei an 30 schaulustigen Schweinen. Das Auto aber holten die Männer erst, als die Tiere wieder im Wald waren. (dpa)

Fahndung nach Schaufensterpuppe

Der Fall ist so skurril wie mysteriös: Seit Tagen fahndet die Polizei in Chemnitz nach einer spurlos verschwundenen Schaufensterpuppe. Doch bisher ohne Erfolg. Die Dame sei im Weihnachtsgetümmel von Mittweida das Opfer eines Diebstahls geworden, teilte die Behörde mit. Laut Polizeibericht wurde die adrett gekleidete aber recht wehrlose Figur tagsüber aus dem unbeobachteten Schaufenster einer Einkaufspassage entführt. Die Ermittler bitten jetzt auch die Bevölkerung um Hilfe bei der Suche nach der Schaufenster-Schönen: Sie trägt einen schwarzen Pullover, dunkelblaue Jeans sowie einen schwarzen Gürtel. Aber keine Schuhe. Und das ist mysteriös. (dpa)

Abstinenzler fährt mit drei Promille zur Arbeit

Als die belgischen Polizisten einen Blick auf den Pullover des Autofahrers warfen, mussten sie grinsen. Denn dort stand in großen Buchstaben: „Go For Zero“. Das ist der offizielle Slogan von Belgiens Abstinenzlern, sie propagieren null Promille am Lenkrad. Neben Broschüren und Plakaten stapelten sich in seinem Auto aber auch Bierdosen. Volle wie leere. Er sei beruflich für die Nüchternheit unterwegs, habe er den Beamten versichert, sagte ein Polizeisprecher. In Belgien sind wie bei uns 0,5 Promille erlaubt, doch der Mann hatte über drei im Blut. Die Polizisten behielten seinen Führerschein ein und setzten den betrunkenen Abstinenzler in ein Taxi. Als er später mit seinem Auto abhauen wollte, wurde er festgenommen und feierte Silvester auf der Wache. (SZ, dpa)