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Freitag, 04.01.2013

Auch Bardot will Russin werden

Nach Gérard Depardieu möchte die nächste französische Berühmtheit offenbar die russische Staatsbürgerschaft annehmen: Schauspielerin Brigitte Bardot erwägt gen Moskau zu ziehen, wenn in einem lyonesischen Zoo zwei Elefanten eingeschläfert werden.

Werden in Zoo von Lyon zwei an Tuberkulose leidende Elefanten eingeschläfert, möchte Brigitte Bardot die russische Staatsbürgerschaft annehmen,
Werden in Zoo von Lyon zwei an Tuberkulose leidende Elefanten eingeschläfert, möchte Brigitte Bardot die russische Staatsbürgerschaft annehmen,

© dpa

Paris. Die Schauspielerin Brigitte Bardot will aus Tierschutzgründen Russin werden. Damit möchte die Französin zwei kranke Elefanten vor der Einschläferung bewahren.

In einem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Brief schreibt die 78-Jährige, wenn die beiden Elefanten „Baby“ und „Népal“ in Lyon getötet würden, werde sie die russische Staatsbürgerschaft beantragen, „um aus diesem Land zu fliehen, das nur noch ein Tierfriedhof ist“. Zuvor hatte sich bereits Prinzessin Stéphanie von Monaco für die Tiere stark gemacht. Die an Tuberkulose erkrankten Elefanten sollen nach einer Anordnung der Behörden eingeschläfert werden. Dagegen protestieren Tierschützer.

Depardieu ist schon Russe

Das Wechseln zur russischen Staatsbürgerschaft scheint in der französischen Beletage derzeit Mode zu sein. Erst am Donnerstag wurde Schauspieler Gérard Depardieu (64) von Staatspräsident Wladimir Putin persönlich zum Russen erklärt. Depardieu, der sich seit Wochen mit der sozialistischen Regierung Frankreichs Wortgefechte liefert, nahm den Handschlag aus Moskau dankend an - und wird des Lobes über Russland nicht müde.

Gegenüber dem französischen Präsidenten François Hollande soll Depardieu gesagt haben, dass Russland eine „große Demokratie“ sei. „Er weiß, dass ich euren Präsidenten Wladimir Putin sehr liebe und dass das gegenseitig ist“, erklärte der Filmstar in einem offenen Brief an die russischen Medien. Woher die „abgöttische“ Liebe zu Russland kommt, darüber darf spekuliert werden. Feststeht: In Depardieus Wahlheimat beträgt die Reichensteuer 13 Prozent. (dpa/szo/fsc)

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