Wirtschaft
Freitag, 20. November 2009
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
OECD erwartet mehr Arbeitslose in Deutschland
Die Organisation hebt ihre Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft an.
Berlin/Paris. Deutschland droht nach einer Prognose der internationalen Wirtschaftsorganisation OECD trotz des allmählichen Anstiegs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den nächsten beiden Jahren eine rapide Zunahme der Arbeitslosigkeit. Während die OECD bei der Wirtschaftsleistung ein Wachstum um 1,4 Prozent im kommenden und um 1,9 Prozent im übernächsten Jahr erwartet, rechnet sie für 2010 mit einer Arbeitslosenquote von 9,2 Prozent und für 2011 von 9,7 Prozent, nach 7,6 Prozent in diesem Jahr. Beim BIP geht die Organisation in diesem Jahr von einem Rückgang von 4,9 Prozent aus. Die Zahlen sind Teil des gestern veröffentlichten halbjährlichen „Economic Outlook“ der OECD.
Die Weltwirtschaft gibt im nächsten Jahr wieder Gas – und Deutschland könnte in Europa am stärksten davon profitieren. Die OECD erwartet, dass die Bundesrepublik dank ihrer Export-Champions und der staatlichen Konjunkturpakete besser als viele EU-Partner durch die Krise kommt. Auch die Bundesbank und das ifo-Institut sehen Zeichen für eine globale Erholung.
Die OECD mit Sitz in Paris, der 30Länder angehören, rief die Regierungen auf, rechtzeitig Ausstiegs-Szenarien für die Zeit nach der Krise zu entwerfen. „Von 2011 an sollten alle OECD- Staaten in der Lage sein, mit dem Abbau der Steuerhilfen zu beginnen.“ Die nahe null liegenden Notenbankzinsen seien bis ins zweite Halbjahr 2010 angemessen. Danach müsse die Normalisierung beginnen. Die OECD warnt vor „business as usual“. Banken könnten erneut Probleme bekommen und Verbraucher wegen steigender Arbeitslosigkeit weniger konsumieren. (ddp/dpa)
Die Weltwirtschaft gibt im nächsten Jahr wieder Gas – und Deutschland könnte in Europa am stärksten davon profitieren. Die OECD erwartet, dass die Bundesrepublik dank ihrer Export-Champions und der staatlichen Konjunkturpakete besser als viele EU-Partner durch die Krise kommt. Auch die Bundesbank und das ifo-Institut sehen Zeichen für eine globale Erholung.
Die OECD mit Sitz in Paris, der 30Länder angehören, rief die Regierungen auf, rechtzeitig Ausstiegs-Szenarien für die Zeit nach der Krise zu entwerfen. „Von 2011 an sollten alle OECD- Staaten in der Lage sein, mit dem Abbau der Steuerhilfen zu beginnen.“ Die nahe null liegenden Notenbankzinsen seien bis ins zweite Halbjahr 2010 angemessen. Danach müsse die Normalisierung beginnen. Die OECD warnt vor „business as usual“. Banken könnten erneut Probleme bekommen und Verbraucher wegen steigender Arbeitslosigkeit weniger konsumieren. (ddp/dpa)
sz-online-Partnersites
Weitere Online-Angebote der Bertelsmann AG | Weitere Online-Angebote der DD+V-MediengruppeWeitere Online-Angebote des Verlagshauses G+J AG & Co KG:
art, augenzeuge.de, Börse-Online, BRIGITTE.de, bym.de, bym-WG, Capital, chefkoch.de, Diät.com, DOGS MAGAZIN, eBay-Magazin, Eltern.de, Elternfamily.de, Emotion.de, ESSEN UND TRINKEN, FTD, Gala, GEO, GEOlino, GEO-Reisecommunity, GraumarktInfo.de, G+J, G+J Electronic Media Sales, G+J Media Sales, G+J PresseDatenBank, healthyliving.de, Immobilien-Kompass, Impulse, Impulse Gründerzeit, kino.de, LIVING AT HOME, meinABO.de, NATIONAL GEOGRAPHIC, NEON, neueszuhause.de, Nido, Park Avenue, PM Online, Shortlist, stern.de, VIEW, WieWohnstDu.de, xx-well.com






