Chemnitz
Sonntag, 11. Oktober 2009
(Chemnitzer Morgenpost)
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Alarm in Sachsen: Jede zweite Tierart ist bedroht
Von Jens Jungmann
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Dresden - Fast 50 Prozent aller Tierarten in Sachsen sind vom Aussterben bedroht! Einige bekannte Arten wie die Großtrappe, viele Schneckenarten oder auch die Würfelnatter sind bereits ausgestorben. Andere, wie der Feldhamster sind akut gefährdet. Die „Rote Liste“ wird gerade neu erstellt.
Im kommenden Jahr stellt das Landesamt für Umwelt und Landwirtschaft nach zehn Jahren seine neue „Rote Liste“ für Sachsen vor - darin werden Tiere zu finden sein, die inzwischen ausgestorben sind, vom Aussterben bedroht oder akut gefährdet sind. 800 Freiwillige kartieren derzeit das Artenaufkommen von Säugetieren, über 100 kümmern sich um den Vogelbestand. Rund 25 000 verschiedene Arten - vom Grashüpfer bis zum Hirsch - gibt es in Sachsen.
Ulrich Zöphel, Referent für Artenschutz kann bereits jetzt schon sagen: „Etwa 50 Prozent der in Sachsen lebenden Arten sind in ihrem Bestand gefährdet.“ So wurde in Delitzsch ein Hahn der Großtrappe tot aufgefunden: „Damit ist diese Tierart in Sachsen ausgestorben, es war der letzte seiner Art.“ Ihm folgen könnten bald der Wachtelkönig, die Wasseramsel und der Ziegenmelker. Selbst der Feldhamster ist vom Aussterben bedroht.
Allerdings kann Zöphel auch gute Nachrichten verkünden: „So gibt es in der Region um Meißen wieder die Vogel-Azurjungfer, eine Libellenart. In der Lausitz leben wieder Wölfe und der Große Feuerfalter, ein Schmetterling.“ Doch generell nehme aufgrund der Umwelteinflüsse, der Zunahme des Verkehrs und dem Verschwinden von kleinen Biotopen die Artenvielfalt im Freistaat dramatisch ab.
Im kommenden Jahr stellt das Landesamt für Umwelt und Landwirtschaft nach zehn Jahren seine neue „Rote Liste“ für Sachsen vor - darin werden Tiere zu finden sein, die inzwischen ausgestorben sind, vom Aussterben bedroht oder akut gefährdet sind. 800 Freiwillige kartieren derzeit das Artenaufkommen von Säugetieren, über 100 kümmern sich um den Vogelbestand. Rund 25 000 verschiedene Arten - vom Grashüpfer bis zum Hirsch - gibt es in Sachsen.
Ulrich Zöphel, Referent für Artenschutz kann bereits jetzt schon sagen: „Etwa 50 Prozent der in Sachsen lebenden Arten sind in ihrem Bestand gefährdet.“ So wurde in Delitzsch ein Hahn der Großtrappe tot aufgefunden: „Damit ist diese Tierart in Sachsen ausgestorben, es war der letzte seiner Art.“ Ihm folgen könnten bald der Wachtelkönig, die Wasseramsel und der Ziegenmelker. Selbst der Feldhamster ist vom Aussterben bedroht.
Allerdings kann Zöphel auch gute Nachrichten verkünden: „So gibt es in der Region um Meißen wieder die Vogel-Azurjungfer, eine Libellenart. In der Lausitz leben wieder Wölfe und der Große Feuerfalter, ein Schmetterling.“ Doch generell nehme aufgrund der Umwelteinflüsse, der Zunahme des Verkehrs und dem Verschwinden von kleinen Biotopen die Artenvielfalt im Freistaat dramatisch ab.
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