Kultur
Donnerstag, 23. Juli 2009
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Justiz ermittelt nicht wegen Hitler-Zwerg
Nürnberg. Die Hitler-Gartenzwerge des Nürnberger Kunstprofessors Ottmar Hörl bleiben ohne rechtliche Folgen. Weil Hörl den Nationalsozialismus der Lächerlichkeit preisgeben wolle und die Zwerge als Kunst verkaufe, sehe man von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ab, teilte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gestern mit.
„Bei der Gesamtschau wird die Gegnerschaft zur Ideologie hinreichend deutlich“, hieß es zur Begründung. Prinzipiell sei das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen – darunter der Hitlergruß – strafbar. Doch werde dies nicht verfolgt, wenn die Darstellung offenkundig die Bekämpfung der NS-Ideologie zum Ausdruck bringe. (dpa)
„Bei der Gesamtschau wird die Gegnerschaft zur Ideologie hinreichend deutlich“, hieß es zur Begründung. Prinzipiell sei das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen – darunter der Hitlergruß – strafbar. Doch werde dies nicht verfolgt, wenn die Darstellung offenkundig die Bekämpfung der NS-Ideologie zum Ausdruck bringe. (dpa)







