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Sachsen
Dienstag, 9. Juni 2009

Geologen finden mehr Gold im Freiberger Erz als erwartet


Freiberg. In einigen Gebieten des Erzgebirges gibt es möglicherweise viel mehr Gold als bisher erwartet wurde. Diese Prognose geht auf neue Studien von Thomas Seifert an der Bergakademie Freiberg zurück. Bis zu neun Gramm Gold je Tonne Erz seien in Proben aus dem Raum Freiberg entdeckt worden, was sehr viel sei, berichtete der Freiberger Lagerstättengeologe.

In einem anderen Gebiet lägen die Werte sogar noch deutlich darüber. Bei einem künftigen Zinnabbau im Erzgebirge komme damit dem Gold in einigen der Bergbaureviere eine Bedeutung als attraktives Nebenprodukt zu, das man gewinnen könnte, sagte Thomas Seifert.

In einer weiteren Studie des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und Geologie wird auf Goldkörnchen und Goldstaub in den Kiesgruben vor allem entlang der Elbe verwiesen. Als Nebenprodukt zur Kiesgewinnung ließen sich hier mit einer entsprechenden Technologie durchaus pro Jahr einige Kilogramm des Edelmetalls gewinnen, sagte Referatsleiter Uwe Lehmann. (SZ)


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