Panorama
Montag, 18. Mai 2009
Wieder gemeinsamer Unterricht nach Amoklauf von Winnenden
570 Jungen und Mädchen beziehen Container-Komplex auf Sportgelände
Eine Schülerin geht am Montag (18.05.2009) in Winnenden in die Container der Albertivlle Realschule, die im März 2009 nach einem Amoklauf geschlossen wurde. Die Schüler der vom Amoklauf verwüsteten Albertville-Realschule sollen nach einer Sanierung in ihre Klassenräume zurückkehren. Foto: dpa
In sz-online
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Winnenden - Fast zehn Wochen nach dem Amoklauf von Winnenden werden die Schüler der Albertville-Realschule jetzt wieder in einem gemeinsamen Gebäudekomplex unterrichtet. Auf dem Hartplatz des Sportgeländes, nur wenige hundert Meter von der Albertville-Realschule entfernt, bilden insgesamt 165 Container auf einer Fläche von 2.350 Quadratmeter das neue Schulgebäude der insgesamt 570 Jungen und Mädchen. Noch bis vergangenen Freitag waren sie verteilt auf umliegende Gebäude und Gemeinden unterrichtet worden.
Der U-förmige Komplex beinhaltet insgesamt 20 Klassenzimmer. In der kurzen Seite des Gebäudes sind Lehrerzimmer und Verwaltungsräume wie Rektorat und Sekretariat untergebracht. „Wir haben einen gewaltigen Schritt zurück in die Normalität gemacht“, sagte der Winnender Oberbürgermeister Bernhard Fritz am Montag. Die Schüler seien alle sehr froh, wieder unter einem Dach zu sein.
Die Kosten für die sogenannte Containerschule belaufen sich laut Fritz auf eine Million Euro. Wie lange die Schule in dem Provisorium untergebracht bleibt, ist nicht bekannt. Fritz kündigte aber an, dass das Gebäude der Albertville-Realschule auf Wunsch von Schülern, Eltern und Lehrern als solches erhalten bleibt. Man werde aber der Schule durch Sanierung und Anbauten eine neue Prägung geben.
Bei dem Amoklauf am 11. März hatte der 17-jährige Tim K. an der Albertville-Realschule und im Wendlinger Autohaus hatte 15 Menschen und anschließend sich selbst erschossen. (AP)
AP-Nachrichten/AP-Bilder - The Associated Press, alle Rechte vorbehalten. AP-Nachrichten und AP-Bilder dürfen ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von Associated Press weder veröffentlicht, umgeschrieben oder weiter verbreitet werden, sei dies zu gewerblichen und anderen Zwecken.
Der U-förmige Komplex beinhaltet insgesamt 20 Klassenzimmer. In der kurzen Seite des Gebäudes sind Lehrerzimmer und Verwaltungsräume wie Rektorat und Sekretariat untergebracht. „Wir haben einen gewaltigen Schritt zurück in die Normalität gemacht“, sagte der Winnender Oberbürgermeister Bernhard Fritz am Montag. Die Schüler seien alle sehr froh, wieder unter einem Dach zu sein.
Die Kosten für die sogenannte Containerschule belaufen sich laut Fritz auf eine Million Euro. Wie lange die Schule in dem Provisorium untergebracht bleibt, ist nicht bekannt. Fritz kündigte aber an, dass das Gebäude der Albertville-Realschule auf Wunsch von Schülern, Eltern und Lehrern als solches erhalten bleibt. Man werde aber der Schule durch Sanierung und Anbauten eine neue Prägung geben.
Bei dem Amoklauf am 11. März hatte der 17-jährige Tim K. an der Albertville-Realschule und im Wendlinger Autohaus hatte 15 Menschen und anschließend sich selbst erschossen. (AP)
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