Chemnitz
Samstag, 2. Mai 2009
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Schlüpfrige Werbung mit der Kanzlerin und Co.
Corinna Karl
Ohlala! Bundeskanzlerin Angela Merkel (54, CDU) in knappen Höschen, Vize Frank-Walter Steinmeier (53, SPD) und FDP-Chef Guido Westerwelle (47) mit strammen Sixpacks, Familienministerin Ursula von der Leyen (50, CDU) in aufreizender Pose - so wirbt der Chemnitzer Edel-Designer bruno banani für seine neue Abwrackidee. Darf man das?
Geschmacklos oder einfach nur witzig? Der Chemnitzer Unterwäsche-Designer bruno banani sorgt mit einer Werbeaktion für Wirbel. Diesmal mit nackten Tatsachen - auch auf einer riesigen Leinwand am Berliner Ku’damm. Foto: ddp
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mopo.cmp@dd-v.de
Uns interessiert Ihre Meinung: Darf man mit einer halbnackten Kanzlerin werben?
Uns interessiert Ihre Meinung: Darf man mit einer halbnackten Kanzlerin werben?
Auf einer riesigen Leinwand (100 Quadratmeter) auf dem Berliner Ku’damm lächeln sieben Spitzenpolitiker in aufreizender Pose den Passanten zu. Anlass ist eine neue Unterwäsche-Aktion von bruno banani: Man tausche die alte Buchse gegen neue Designerfummel, bekommt dafür fünf Euro Rabatt. Firmengründer und Chef Wolfgang Jassner (60): „Das ist unser Beitrag für den Aufschwung in Deutschland.“
Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan lieferte die Begründung. Er behauptete, wenn keine Männerunterhosen verkauft werden, sieht es schlecht für die Konjunktur aus. „Das bedeutet umgekehrt: Wer den Absatz von Unterwäsche ankurbelt, tut etwas für die Konjunktur“, sagt Jassner. Laut Slogan würden die Politiker dafür alles tun.
Was wohl die Kanzlerin dazu sagt? Vorsorglich zeichnete Alfons Kiefer, Titelseiten-Illustrator des Spiegels schlanke, fast attraktive Modelfiguren. „Die Politiker sollen sich geschmeichelt fühlen, aber nicht karikiert“, so Jassner. Außerdem schickte bruno banani den sieben Staatsmännern und -frauen per Fahrradkurier persönliche Konjunkturpakete mit der neuesten Kollektion. Ob’s hilft?
Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan lieferte die Begründung. Er behauptete, wenn keine Männerunterhosen verkauft werden, sieht es schlecht für die Konjunktur aus. „Das bedeutet umgekehrt: Wer den Absatz von Unterwäsche ankurbelt, tut etwas für die Konjunktur“, sagt Jassner. Laut Slogan würden die Politiker dafür alles tun.
Was wohl die Kanzlerin dazu sagt? Vorsorglich zeichnete Alfons Kiefer, Titelseiten-Illustrator des Spiegels schlanke, fast attraktive Modelfiguren. „Die Politiker sollen sich geschmeichelt fühlen, aber nicht karikiert“, so Jassner. Außerdem schickte bruno banani den sieben Staatsmännern und -frauen per Fahrradkurier persönliche Konjunkturpakete mit der neuesten Kollektion. Ob’s hilft?







