Sachsen
Freitag, 27. Februar 2009
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Heute streiken mehr als 10.000 Lehrer
Juliane Richter
In 70 Prozent aller Schulen Sachsens findet Unterricht nur eingeschränkt statt.
Dresden. Am heutigen Warnstreik im öffentlichen Dienst beteiligen sich rund siebzig Prozent aller sächsischen Schulen. Der Sächsische Lehrerverband geht von mehr als 1 000 bestreikten Schulen aus.
Gewerkschaften, Lehrerverbände und Beamtenbund haben zum Warnstreik aufgerufen, um ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Lohn noch einmal Nachdruck zu verleihen. Morgen startet in Potsdam die vierte Verhandlungsrunde mit der Arbeitgeberseite – der Tarifgemeinschaft deutscher Länder.
Kundgebung in Dresden
Heute ist für 11 Uhr zusätzlich eine Kundgebung vor dem Finanzministerium in Dresden geplant. „10 000 Lehrer aus ganz Sachsen haben sich dazu angemeldet. Hinzu kommen weitere Landesangestellte“, sagt Sachsens Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Sabine Gerold. Auf der Rednerbühne sprechen Frank Stöhr vom Deutschen Beamtenbund, Thomas Voß von der Gewerkschaft Verdi, Konrad Freiberg von der Polizeigewerkschaft GdP und Ilse Schaad vom GEW-Bundesvorstand. „Uns ist besonders wichtig dass Frank Stöhr spricht, da er in Potsdam mit am Verhandlungstisch sitzen wird“, sagt Jens Weichelt, Vorsitzender des Sächsischen Lehrerverbandes.
Verkehrseinschränkungen
Gegen 10.30 Uhr starten die Streikenden vom Albertplatz, dem Goldenen Reiter und dem Standbild „Der Bogenschütze“ nahe der Albertbrücke einen Sternmarsch zum Finanzministerium am Carolaplatz. Bis gegen 12.30 Uhr ist in diesem Bereich mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Danach reisen die Lehrer mit mehr als 200 Bussen wieder ab.
Notdienst in den Schulen
An den bestreikten sächsischen Schulen findet der Unterricht eingeschränkt statt. Notdienste sichern in jedem Fall die Betreuung der Schüler ab. Wie beim Warnstreik am 3. und 4. Februar rechnen Direktoren aber damit, dass viele Eltern ihre Kinder zu Hause lassen, wenn nur der Notdienst vor Ort ist.
Gewerkschaften, Lehrerverbände und Beamtenbund haben zum Warnstreik aufgerufen, um ihrer Forderung nach acht Prozent mehr Lohn noch einmal Nachdruck zu verleihen. Morgen startet in Potsdam die vierte Verhandlungsrunde mit der Arbeitgeberseite – der Tarifgemeinschaft deutscher Länder.
Kundgebung in Dresden
Heute ist für 11 Uhr zusätzlich eine Kundgebung vor dem Finanzministerium in Dresden geplant. „10 000 Lehrer aus ganz Sachsen haben sich dazu angemeldet. Hinzu kommen weitere Landesangestellte“, sagt Sachsens Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Sabine Gerold. Auf der Rednerbühne sprechen Frank Stöhr vom Deutschen Beamtenbund, Thomas Voß von der Gewerkschaft Verdi, Konrad Freiberg von der Polizeigewerkschaft GdP und Ilse Schaad vom GEW-Bundesvorstand. „Uns ist besonders wichtig dass Frank Stöhr spricht, da er in Potsdam mit am Verhandlungstisch sitzen wird“, sagt Jens Weichelt, Vorsitzender des Sächsischen Lehrerverbandes.
Verkehrseinschränkungen
Gegen 10.30 Uhr starten die Streikenden vom Albertplatz, dem Goldenen Reiter und dem Standbild „Der Bogenschütze“ nahe der Albertbrücke einen Sternmarsch zum Finanzministerium am Carolaplatz. Bis gegen 12.30 Uhr ist in diesem Bereich mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Danach reisen die Lehrer mit mehr als 200 Bussen wieder ab.
Notdienst in den Schulen
An den bestreikten sächsischen Schulen findet der Unterricht eingeschränkt statt. Notdienste sichern in jedem Fall die Betreuung der Schüler ab. Wie beim Warnstreik am 3. und 4. Februar rechnen Direktoren aber damit, dass viele Eltern ihre Kinder zu Hause lassen, wenn nur der Notdienst vor Ort ist.






