Panorama
Samstag, 7. Februar 2009
Jubel für den „Vorleser“ und Kate Winslet in Berlin
Sorgte für eine kleine Sternstunde in Berlin: Schauspielerin Kate Winslet vor der Premiere des Streifens "Der Vorleser" bei der Berlinale.
Fotogalerien
Berlin - Hollywoodschauspielerin Kate Winslet hat der Berlinale am Freitag eine kleine Sternstunde beschert. Bei der abendlichen Premiere der Bestsellerverfilmung „Der Vorleser“ wirkte das Publikum im Festivalpalast begeistert. Einige Zuschauer zückten während des Films die Taschentücher, anschließend gab es „Bravo“-Rufe und Ovationen.
Winslet stand sichtlich gerührt auf der Bühne. Gefeiert und zum Teil bejubelt wurden auch Hauptdarsteller David Kross, Ralph Fiennes, Regisseur Stephen Daldry, Romanautor Bernhard Schlink sowie Darsteller wie Hannah Herzsprung, Susanne Lothar und Bruno Ganz.
Im Wettbewerb der 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin läuft der Film, der in den USA bereits im Kino zu sehen ist und für fünf Oscars nominiert ist, außer Konkurrenz - das heißt, er ist nicht im Rennen um die Bären dabei. Winslet spielt die Hauptrolle, die ehemalige KZ-Aufseherin Hanna Schmitz, die eine Liebesbeziehung zu dem erst 15-jährigen Michael (Kross) beginnt und ihm ihre dunkle Vergangenheit verschweigt.
Die Rolle des Jugendlichen übernahm Kross („Krabat“), der beim diesjährigen Festival (bis 15.2.) als europäischer „Shooting Star“ ausgezeichnet wird. Unter den Premierengästen war auch Regisseur Detlev Buck. Mit seiner Rolle in Bucks Sozialdrama „Knallhart“ war Kross bekanntgeworden. Regisseur Daldry bedankte sich auf der Bühne bei der Stadt Berlin für ihre Gastfreundschaft und besonders bei Studio Babelsberg. Er könne es gar nicht abwarten, dorthin zurückzukehren, sagte er. „Der Vorleser“ kommt am 26. Februar in die deutschen Kinos.
Politdrama "Sturm" geht ins Rennen
An diesem Sonnabend geht der erste deutsche Film ins Rennen um die Berlinale-Trophäen. Das Politdrama „Sturm“ von Hans-Christian Schmid („Requiem“) handelt von der juristischen Aufarbeitung der Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien. Außerdem laufen im Wettbewerb das iranische Drama „About Elly“ von Asghar Farhadi und Bertrand Taverniers Beitrag „In the Electric Mist“, in dem Tommy Lee Jones und John Goodman mitwirken. Im Friedrichstadtpalast wird als Berlinale-Special „John Rabe“ von Florian Gallenberger gezeigt. (dpa)
Winslet stand sichtlich gerührt auf der Bühne. Gefeiert und zum Teil bejubelt wurden auch Hauptdarsteller David Kross, Ralph Fiennes, Regisseur Stephen Daldry, Romanautor Bernhard Schlink sowie Darsteller wie Hannah Herzsprung, Susanne Lothar und Bruno Ganz.
Im Wettbewerb der 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin läuft der Film, der in den USA bereits im Kino zu sehen ist und für fünf Oscars nominiert ist, außer Konkurrenz - das heißt, er ist nicht im Rennen um die Bären dabei. Winslet spielt die Hauptrolle, die ehemalige KZ-Aufseherin Hanna Schmitz, die eine Liebesbeziehung zu dem erst 15-jährigen Michael (Kross) beginnt und ihm ihre dunkle Vergangenheit verschweigt.
Die Rolle des Jugendlichen übernahm Kross („Krabat“), der beim diesjährigen Festival (bis 15.2.) als europäischer „Shooting Star“ ausgezeichnet wird. Unter den Premierengästen war auch Regisseur Detlev Buck. Mit seiner Rolle in Bucks Sozialdrama „Knallhart“ war Kross bekanntgeworden. Regisseur Daldry bedankte sich auf der Bühne bei der Stadt Berlin für ihre Gastfreundschaft und besonders bei Studio Babelsberg. Er könne es gar nicht abwarten, dorthin zurückzukehren, sagte er. „Der Vorleser“ kommt am 26. Februar in die deutschen Kinos.
Politdrama "Sturm" geht ins Rennen
An diesem Sonnabend geht der erste deutsche Film ins Rennen um die Berlinale-Trophäen. Das Politdrama „Sturm“ von Hans-Christian Schmid („Requiem“) handelt von der juristischen Aufarbeitung der Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien. Außerdem laufen im Wettbewerb das iranische Drama „About Elly“ von Asghar Farhadi und Bertrand Taverniers Beitrag „In the Electric Mist“, in dem Tommy Lee Jones und John Goodman mitwirken. Im Friedrichstadtpalast wird als Berlinale-Special „John Rabe“ von Florian Gallenberger gezeigt. (dpa)
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