Chemnitz
Mittwoch, 8. Oktober 2008
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Tillichs CDU kommt nicht aus dem Knick
Wahlumfrage: Nazis raus, Linke verliert, FDP und Grüne legen zu, SPD verdoppelt Stimmen
Von Jens Jungmann
DRESDEN - In elf Monaten wählt Sachsen einen neuen Landtag. Hätten die Sachsen jetzt den Landtag gewählt, würde es ein großes Stühlerücken im Parlament geben: Vor allem die SPD würde im Vergleich zur vergangenen Wahl deutlich hinzugewinnen. Die NPD würde aus dem Landtag fliegen.
Die Staatsregierung ließ über das Institut „aproxima“ wieder ihre halbjährliche Sachsen-Umfrage durchführen, befragt wurden 1011 Bürger. Aktuell würde die CDU auf 42 Prozent kommen, zur Wahl 2004 waren es 41,1 Prozent. Deutlich zulegen würde die SPD mit 19,5 Prozent (9,8), die Grünen kämen auf 7 Prozent (5,1) und die FDP auf 6,8 Prozent (5,9). Verlieren würden Die Linke mit 21 Prozent (23,6 Prozent) und die anderen
Parteien mit 0,9 Prozent (5,3). Die NPD würde mit 2,8 Prozent (9,2) den Einzug in den Landtag klar verpassen. Mit diesen Ergebnissen wäre weder eine CDU-FDP-Koalition noch eine SPD-Linke-Grüne-Regierung möglich. Alles liefe so wohl auf eine erneute Koalition von CDU-SPD hinaus - mit einer deutlich stärkeren SPD.
Der Ministerpräsidenten-Wechsel von Georg Milbradt (CDU) zu Stanislaw Tillich (CDU) hat der CDU offenbar nichts genutzt. Auf die Frage, ob die Sachsen mit der Arbeit des MP einverstanden sind, antworteten bei Tillich 51,7 Prozent „einverstanden“ - bei Milbradt waren es zuletzt 54,2.
Dennoch ist Tillich der beliebteste sächsische Politiker. Auf einer Skala von -5 bis 5 erhält er eine 1,6 - vor Dresdens OB Helma Orosz und Kanzleramts-Chef Thomas de Maizière (1,1). Es folgen Vize-MP Thomas Jurk (SPD) und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) mit einer 1,0. Am schlechtesten schnitt NPD-Fraktions-Chef Holger Apfel ab: Er erhielt eine -3,0.
Die Staatsregierung ließ über das Institut „aproxima“ wieder ihre halbjährliche Sachsen-Umfrage durchführen, befragt wurden 1011 Bürger. Aktuell würde die CDU auf 42 Prozent kommen, zur Wahl 2004 waren es 41,1 Prozent. Deutlich zulegen würde die SPD mit 19,5 Prozent (9,8), die Grünen kämen auf 7 Prozent (5,1) und die FDP auf 6,8 Prozent (5,9). Verlieren würden Die Linke mit 21 Prozent (23,6 Prozent) und die anderen
Parteien mit 0,9 Prozent (5,3). Die NPD würde mit 2,8 Prozent (9,2) den Einzug in den Landtag klar verpassen. Mit diesen Ergebnissen wäre weder eine CDU-FDP-Koalition noch eine SPD-Linke-Grüne-Regierung möglich. Alles liefe so wohl auf eine erneute Koalition von CDU-SPD hinaus - mit einer deutlich stärkeren SPD.
Der Ministerpräsidenten-Wechsel von Georg Milbradt (CDU) zu Stanislaw Tillich (CDU) hat der CDU offenbar nichts genutzt. Auf die Frage, ob die Sachsen mit der Arbeit des MP einverstanden sind, antworteten bei Tillich 51,7 Prozent „einverstanden“ - bei Milbradt waren es zuletzt 54,2.
Dennoch ist Tillich der beliebteste sächsische Politiker. Auf einer Skala von -5 bis 5 erhält er eine 1,6 - vor Dresdens OB Helma Orosz und Kanzleramts-Chef Thomas de Maizière (1,1). Es folgen Vize-MP Thomas Jurk (SPD) und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) mit einer 1,0. Am schlechtesten schnitt NPD-Fraktions-Chef Holger Apfel ab: Er erhielt eine -3,0.
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