Sachsen
Mittwoch, 7. Mai 2008
Ex-NPD-Landtagsabgeordneter Menzel geht in Berufung
Klaus-Jürgen Menzel. Foto: AP
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Dresden - Der frühere Landtagsabgeordnete der sächsischen NPD, Klaus-Jürgen Menzel, geht gegen seine Verurteilung zu einer Haftstrafe durch das Amtsgericht Dresden vor. „Die Verteidigung hat Berufung eingelegt“, sagte ein Sprecher der Justizbehörde am Mittwoch.
Menzel war am 7. März zu neun Monaten Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht befand den Rechtsextremisten des unerlaubten Besitzes und unerlaubten Führens von Schusswaffen für schuldig. Beim Landgericht Dresden seien die Akten noch nicht eingegangen, so eine Sprecherin.
Menzel wurde vorgeworfen, dass er im Dezember 2006 über einen Vertrauten eine Pistole in den Landtag schmuggeln wollte. Nach dem Zwischenfall war ihm für zwei Wochen Hausverbot erteilt worden. Der heute fraktions- und parteilose Abgeordnete darf das Parlament seitdem nur unter strengen Auflagen und über den Eingang des Altbaus betreten, wo er auf Waffen kontrolliert wird.
Seine Fraktion hatte Menzel im November 2006 wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten rausgeworfen, im Januar 2007 hatte er die rechtsextreme Partei verlassen. Damit war er einem Ausschluss durch die NPD zuvor gekommen. Menzels öffentliche Bekenntnisse zu Adolf Hitler hatten mehrfach für Eklats gesorgt. (dpa)
Menzel war am 7. März zu neun Monaten Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht befand den Rechtsextremisten des unerlaubten Besitzes und unerlaubten Führens von Schusswaffen für schuldig. Beim Landgericht Dresden seien die Akten noch nicht eingegangen, so eine Sprecherin.
Menzel wurde vorgeworfen, dass er im Dezember 2006 über einen Vertrauten eine Pistole in den Landtag schmuggeln wollte. Nach dem Zwischenfall war ihm für zwei Wochen Hausverbot erteilt worden. Der heute fraktions- und parteilose Abgeordnete darf das Parlament seitdem nur unter strengen Auflagen und über den Eingang des Altbaus betreten, wo er auf Waffen kontrolliert wird.
Seine Fraktion hatte Menzel im November 2006 wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten rausgeworfen, im Januar 2007 hatte er die rechtsextreme Partei verlassen. Damit war er einem Ausschluss durch die NPD zuvor gekommen. Menzels öffentliche Bekenntnisse zu Adolf Hitler hatten mehrfach für Eklats gesorgt. (dpa)
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