Sachsen
Montag, 5. Mai 2008
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Rauchverbot: Gastwirte fürchten mehr Zechpreller
Dresden. Viele Wirte in Sachsen befürchten eine Zunahme der Zechprellerei. „Seit der Einführung des Rauchverbots ist das Risiko deutlich gestiegen“, sagt der Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes in Sachsen (DEHOGA), Frank Lehmann. Es sei jetzt schwer abzuschätzen, ob die Leute zum Rauchen vor die Tür gingen oder die Zeche prellen wollten. Auch in Hotels gibt es immer wieder Gäste, die ihre Rechnung nicht bezahlen.
Nach Angaben von Lehmann können sich Wirte schützen, indem sie sofort kassieren oder Getränke nur an der Bar ausgeben. Das müsse aber jede Einrichtung für sich entscheiden. Im Dresdner „Schillergarten“ haben die Wirte bereits vorgesorgt: „Im Biergarten gibt es die Ware nur gegen sofortige Bezahlung“, so Geschäftsführer Thomas Jacob. In der Region Chemnitz sind bisher noch keine Beschwerden bekannt. „Die Wahrscheinlichkeit ist aber gestiegen, dass Rauchpausen für Zechprellerei genutzt werden“, so DEHOGA-Geschäftsführer Dieter Heymann.
Nach Angaben der Polizei haben sich die Befürchtungen der Wirte bisher nicht bestätigt. „Seit der Einführung des Rauchverbotes konnten wir keinen Anstieg der Zechprellerei feststellen“, heißt es. (dpa)
Nach Angaben von Lehmann können sich Wirte schützen, indem sie sofort kassieren oder Getränke nur an der Bar ausgeben. Das müsse aber jede Einrichtung für sich entscheiden. Im Dresdner „Schillergarten“ haben die Wirte bereits vorgesorgt: „Im Biergarten gibt es die Ware nur gegen sofortige Bezahlung“, so Geschäftsführer Thomas Jacob. In der Region Chemnitz sind bisher noch keine Beschwerden bekannt. „Die Wahrscheinlichkeit ist aber gestiegen, dass Rauchpausen für Zechprellerei genutzt werden“, so DEHOGA-Geschäftsführer Dieter Heymann.
Nach Angaben der Polizei haben sich die Befürchtungen der Wirte bisher nicht bestätigt. „Seit der Einführung des Rauchverbotes konnten wir keinen Anstieg der Zechprellerei feststellen“, heißt es. (dpa)






