Wissenschaft
Donnerstag, 1. Mai 2008
An ihren fruchtbaren Tagen haben Frauen eine besonders schöne Stimme
London - An den Tagen ihrer größten Fruchtbarkeit haben Frauen eine besonders schöne Stimme. Das haben Nathan Pipitone und Gordon Gallup von der State University of New York in Albany (USA) herausgefunden, berichtet das Magazin „New Scientist“ (Nr. 2654, S. 14).
Die Forscher hatten Frauen zu verschiedenen Zeiten ihres Zyklus von eins bis zehn zählen lassen und deren Stimme dabei aufgezeichnet. Im zweiten Teil des Tests wurde die Aufzeichnung männlichen und weiblichen Studenten vorgespielt - diese sollten die Attraktivität der gesprochenen Worte beurteilen. Das Resultat: Sowohl die Männer als auch die Frauen empfanden die Stimme auf dem Höhepunkt der Fruchtbarkeit der Sprecherin besonders attraktiv.
Dass Männer die feinen Änderungen der Stimme wahrnehmen, deute auf eine „subtile evolutionäre Schlacht der Geschlechter“ hin, sagte Gallup. Um mit ihrer Fruchtbarkeit keine ungewollte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, hätten Frauen Wege gefunden, diese zu verbergen. In der Folge seien Männer dann sensibler geworden für diese schwachen Hinweise des anderen Geschlechts.
Die Originalstudie erscheint im Journal „Evolution and Human Behavior“. (dpa)
Die Forscher hatten Frauen zu verschiedenen Zeiten ihres Zyklus von eins bis zehn zählen lassen und deren Stimme dabei aufgezeichnet. Im zweiten Teil des Tests wurde die Aufzeichnung männlichen und weiblichen Studenten vorgespielt - diese sollten die Attraktivität der gesprochenen Worte beurteilen. Das Resultat: Sowohl die Männer als auch die Frauen empfanden die Stimme auf dem Höhepunkt der Fruchtbarkeit der Sprecherin besonders attraktiv.
Dass Männer die feinen Änderungen der Stimme wahrnehmen, deute auf eine „subtile evolutionäre Schlacht der Geschlechter“ hin, sagte Gallup. Um mit ihrer Fruchtbarkeit keine ungewollte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, hätten Frauen Wege gefunden, diese zu verbergen. In der Folge seien Männer dann sensibler geworden für diese schwachen Hinweise des anderen Geschlechts.
Die Originalstudie erscheint im Journal „Evolution and Human Behavior“. (dpa)
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