Dresden
Donnerstag, 10. April 2008
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Schicksalsstunde für Dynamo Dresden
Erhält der insolvenzbedrohte Fußballverein Dynamo Dresden städtische Finanzhilfe? In diesen Stunden entscheidet der Dresdner Stadtrat darüber. Vor der Sitzung sprachen sich alle Fraktionen dafür aus, dem Traditionsklub ein verzinsbares Darlehen von 1,25 Millionen Euro zu gewähren, das in Tranchen ausgezahlt werden soll. Über die Bedingungen für die Finanzspritze herrscht jedoch Uneinigkeit.
Stadtrat Albrecht Leonhardt (Bürgerfraktion), der auch Dynamo-Aufsichtsrat ist, warnte davor, städtische Forderungen wie Mitbestimmung bei der Geschäftsführung umzusetzen. Auch SPD-Fraktionschef Peter Lames mahnte: „Der Verein darf nicht verstaatlicht werden.“ Leonhardt forderte aber die Gelb-Schwarzen zu einem Sparkurs auf. Der Etat für die Profimannschaft von rund drei Millionen Euro müsse reduziert werden. Damit sei klar, dass der Verein mittelfristig nicht in die zweite Liga aufsteigen könne.
Allerdings drängt eine Ratsmehrheit auf eine Satzungsänderung bei Dynamo als Bedingung für das Darlehen. So soll die Stadt Mitspracherechte unter anderem für die Budgetplanung erhalten. Diese Änderung, die die Mitgliederversammlung beschließen müsste, sieht die Vereinsspitze mit Sorge. (SZ/ale)
Wie sich die Stadträte entschieden haben, lesen Sie unmittelbar nach Ende der Sitzung.
Stadtrat Albrecht Leonhardt (Bürgerfraktion), der auch Dynamo-Aufsichtsrat ist, warnte davor, städtische Forderungen wie Mitbestimmung bei der Geschäftsführung umzusetzen. Auch SPD-Fraktionschef Peter Lames mahnte: „Der Verein darf nicht verstaatlicht werden.“ Leonhardt forderte aber die Gelb-Schwarzen zu einem Sparkurs auf. Der Etat für die Profimannschaft von rund drei Millionen Euro müsse reduziert werden. Damit sei klar, dass der Verein mittelfristig nicht in die zweite Liga aufsteigen könne.
Allerdings drängt eine Ratsmehrheit auf eine Satzungsänderung bei Dynamo als Bedingung für das Darlehen. So soll die Stadt Mitspracherechte unter anderem für die Budgetplanung erhalten. Diese Änderung, die die Mitgliederversammlung beschließen müsste, sieht die Vereinsspitze mit Sorge. (SZ/ale)
Wie sich die Stadträte entschieden haben, lesen Sie unmittelbar nach Ende der Sitzung.






