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Tagesthema
Samstag, 28. Juli 2007
(Sächsische Zeitung)

„Der Papst trägt immer weiß – auch beim Fernsehen“


Georg Gänswein, der Privatsekretär des Papstes, spricht über die Aufgabe im Vatikan und die Wohngemeinschaft bei Benedikt XVI.

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Georg Gänswein ist immer in der Nähe von Papst Benedikt XVI., hier bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom. Foto: AP

Herr Prälat, wie geht es dem Papst?
Es geht ihm gut, er fühlt sich wohl, arbeitet viel und legt ein hohes Tempo vor.

Benutzt er das Trimmrad, das ihm sein Leibarzt Buzzonetti verordnet hat?
Das Trimmrad steht bei uns im Appartamento Privato.

Was heißt das?
Es steht brav zum Benutztwerden bereit.

Als Kardinal wollte Joseph Ratzinger noch zurücktreten, er sei erschöpft.
Mit der Wahl zum Papst ist etwas passiert, was er weder angestrebt noch gewollt hatte. Aber ich bin überzeugt davon, dass dann, als er sich nach und nach in den Willen Gottes hineingefügt hat, die Amtsgnade in Person und Wirken sichtbare Spuren hinterlassen hat und hinterlässt.

Wie hatte er auf die Wahlentscheidung reagiert?
Ich kam in dem Moment hinzu, als die Kardinäle in der Sixtinischen Kapelle, einer nach dem anderen, vor dem Papst knieten und ihm Treue und Gehorsam versprachen. Sein Gesicht war fast so weiß wie die neue weiße Soutane und der Pileolus auf dem Kopf. Er sah mächtig mitgenommen aus.

Was ist Ihnen in dieser Stunde durch den Kopf gegangen?
Es war wie ein Wirbelsturm, eine klare Gedankenfindung gänzlich unmöglich. Auch die Tage nachher war es eher tsunamiartig.

Und wann wussten Sie, dass sich Ihr Leben grundlegend verändern wird?
Es war so: Als ich nach den Kardinälen bei der Huldigung an der Reihe war, sagte ich: „Heiliger Vater, ich verspreche Ihnen meinen Gehorsam, meine Treue, meinen Einsatz in allem, was Sie von mir verlangen. Ich stehe Ihnen mit all meinen Kräften ohne Einschränkung zur Verfügung.“

Die Antwort?
Er blickte mich an, nickte mit dem Kopf und dankte.

Hat sich Ihr Salär verändert?
Ich verdiene nicht mehr und nicht weniger als vorher. Der einzige Unterschied ist, dass sich auf dem Lohnstreifen die Adresse geändert hat.

Der Sohn des Schmieds aus einem 450-Seelen-Dorf im Schwarzwald, der nun neben dem Heiligen Vater im Helikopter reist und die Sorgen einer Weltkirche teilt – fragt man sich da: Warum ich? Was will Gott von mir?
Genau diese Frage habe ich mir in der Tat gestellt – und nicht nur einmal. Es ist ja eine Aufgabe, die nicht planbar ist. Indem ich dem Heiligen Vater Treue und Gehorsam versprach, versuchte ich auf die Frage zu antworten. Darin sehe ich persönlich auch einen Fingerzeig Gottes, mich dieser Aufgabe ohne Vorbehalte zu stellen.

Vermutlich sind Sie der erste Papstsekretär der Kirchengeschichte, der neben dem Pontifex auch selbst im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht: People-Magazine schwärmen vom „Sunnyboy in der Soutane“. Sie seien, so die Schweizer Weltwoche, „unbestritten der schönste Mann im Talar, der je im Vatikan zu sehen war“. Donatella Versace hat Ihnen sogar eine eigene Mode-Linie gewidmet. Stört Sie Ihr Image als Frauenschwarm?
Nicht dass ich rot geworden wäre, es hat mich eher etwas irritiert. Es tut nicht weh, und es schmeichelte mir zunächst auch, und es ist doch keine Sünde. So frontal und direkt bin ich zuvor noch nie mit meiner Schale konfrontiert worden. Dann habe ich gemerkt, dass dies großteils Ausdruck von Sympathie ist: ein Bonus, kein Malus; damit kann ich gut umgehen. Allerdings möchte ich schon auch, dass man nicht bei meinem Äußeren stehen bleibt, sondern auch die Substanz unter der Schale zur Kenntnis nimmt.

Bekommen Sie Liebesbriefe?
Ja, gibt’s hin und wieder auch.

Sie sprachen einmal von „klerikalem Neid“.
Ich sagte das im Zusammenhang mit Aussagen, dass man über mich schlecht redet: „Der will Macht gewinnen; der will sich in den Vordergrund stellen“ und dergleichen mehr. Es gab, es gibt dummes negatives Gerede, teilweise wird schlichtweg gelogen. Aber darum kümmere ich mich nicht mehr.

Auch aus dem Vatikan heraus?
Der Vatikan ist nun einmal auch ein Hofstaat. Und dort gibt’s Hofgeschwätz. Aber es gibt auch Pfeile, die ganz bewusst und gezielt abgeschossen werden. Ich musste erst lernen, damit umzugehen.

Niemand hielt es für möglich, dass nach einem „Jahrtausendpapst“ wie Karol Wojtyla ein Nachfolger so schnell reüssieren könnte. Nun ist alles anders. Nicht nur, dass Benedikt XVI. doppelt so viele Besucher anzieht. Dass seine Schriften Millionenauflagen erzielen. Papst Ratzinger gilt inzwischen als einer der bedeutendsten Denker der Gegenwart. Und im Gegensatz zu seinem Vorgänger wird er bislang kaum kritisiert. Was hat er, was andere nicht haben?
Mit dem Papstsein ist natürlich eine größere Erreichbarkeit, eine größere Wirkungsmacht und auch eine größere Durchschlagskraft gegeben. Ein Kenner der römischen Szene sagte einmal während der Bayern-Reise des Papstes im vergangenen Herbst: „Johannes Paul II. hat die Herzen der Menschen geöffnet, Benedikt XVI. füllt sie.“ Da ist viel Wahres dran. Der Papst erreicht die Herzen der Menschen, er spricht sie an, aber er spricht nicht von sich, er spricht von Jesus Christus, von Gott, und das anschaulich, verständlich, überzeugend. Das ist es, was die Menschen suchen. Benedikt XVI. schenkt geistliche Nahrung.

Wollte Johannes Paul II., dass Kardinal Ratzinger sein Nachfolger wird?
Darüber wurde viel spekuliert. Ich weiß es nicht.

Immerhin hat er ihn, trotz Ratzingers mehrfacher Bitte um Demission, als Präfekten der Glaubenskongregation nicht aus dem Amt entlassen.
Sehen Sie das als Argumentum e silentio an, als Schlussfolgerung aus dem Stillschweigen? Mag sein. Papst Johannes Paul II. hat gegenüber engen Mitarbeitern ja öfter gesagt: Ich möchte Kardinal Ratzinger behalten, ich brauche ihn als theologischen Kopf. Daraus könnte man ja einiges ableiten.

Es ist ruhiger geworden im Palazzo Apostolico. Benedikt XVI. hat die Zahl der Audienzen deutlich reduziert und selten Gäste zu Tisch. Ausgerechnet unter einem Deutschen wird weniger gearbeitet?
Es wird nicht weniger gearbeitet, sondern konzentrierter. Der Papst ist ein straffer und schneller Arbeiter. Dazu braucht er aber Zeit: zum Lesen, zum Studium, zum Gebet, zum Nachdenken, zum Schreiben. Das geht nur, indem man vieles strafft, manches verändert oder auch streicht, um des Wichtigeren willen.

Heißt das, dass sein Vorgänger konzeptionell ein bisschen überfordert war?
Ganz und gar nicht. Bei Johannes Paul II. ist im Vergleich zu früheren Pontifikaten alles ins Superlative gestiegen. Denken Sie nur an die Zahl der Audienzen, der Reisen, der Dokumente, der liturgischen Feiern, oder auch an die frühmorgendlichen heiligen Messen in der päpstlichen Privatkapelle, wozu ja immer Menschen eingeladen waren. Das kostet Tag für Tag eine Menge Zeit, die ausgespart werden muss. Für Benedikt XVI. wäre ein solcher Rhythmus undenkbar. Und schließlich ist Johannes Paul II. nicht mit 78 Jahren, sondern mit 58 Papst geworden.

Am Ende der Ära Wojtyla ist ziemlich viel liegen geblieben.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass Papst Johannes Paul II. sich nicht sehr stark um die römische Kurie gekümmert hat. Das ist keine Kritik, sondern einfach ein Faktum. Der jetzige Papst hat die letzten 23 Jahre an wichtigster Stelle in der Kurie gearbeitet. Er kennt sie wie kaum ein Zweiter. Das ist für ihn eine einmalige Erfahrung und ein riesengroßer Vorteil.

Ist der Papst überhaupt Herr der Prozesse?
Zweifeln Sie daran? Der Papst empfängt in den Audienzen regelmäßig seine wichtigsten Mitarbeiter. Tag für Tag. Woche für Woche. Darüber hinaus kommen die Behördenchefs in regelmäßigen Abständen in Audienz. Damit ist institutionell nicht nur der notwendige persönliche Kontakt, der nötige Informationsfluss garantiert, sondern auch ein Austausch, der für beide Seiten unerlässlich ist. Der Papst hört zu, holt Rat, bedenkt, entscheidet.

Joseph Ratzinger ist schnell im Studieren von Akten.
Blitzschnell, und er hat ein Elefantengedächtnis.

Einige kritisieren, der Papst befinde sich in einer Art splendid isolation, einem goldenen Käfig. Es gebe kein Herankommen an ihn.
Das ist Unsinn. Jeden Vormittag finden Privataudienzen statt, nachmittags dann die Arbeitstreffen mit den engsten Mitarbeitern. Und das an sechs Wochentagen. Darüber hinaus gibt es viele Begegnungen innerhalb und außerhalb der vatikanischen Mauern. Goldener Käfig? Ach was! Mag ja auch sein, dass sich dahinter eine Kritik an mir verbirgt. Dass ich den Papst zu stark abschirme. Gänzlich übertrieben.

Er ist im Grunde ein schüchterner Mensch. Gleichzeitig hatte er immer etwas Unbequemes an sich, eine Widerspenstigkeit gegen das allzu Gängige, gegen die Dummheit.
Dass der Heilige Vater kein draufgängerischer, sondern ein zurückhaltender Mensch ist, kann jeder wahrnehmen.

Die päpstliche Familie im Palazzo Apostolico ist die berühmteste und einflussreichste WG der Welt: vier Frauen, die den „Memores“, der Gemeinschaft Comunione e Liberazione, angehören, zwei Sekretäre, der Papst. Sie beten zusammen, essen zusammen und schauen abends im Wohnzimmer gemeinsam fern. Wie ist Benedikt XVI. als Wohnungsgenosse?
Die päpstliche Familie ist in der Tat eine frohe internationale Wohngemeinschaft: zwei Deutsche, ein Pole und vier Italienerinnen, die sich vorher so gut wie nicht kannten. Erster wichtiger Schritt war es, einen Modus vivendi zu finden. Das richtige Wort, das richtige Geben, das richtige Nehmen, Schweigen, Nichtschweigen. Schon nach kurzer Zeit hat sich eine sehr herzliche familiäre Atmosphäre entwickelt. WG-Sprache ist Italienisch. Der Papst ist schließlich Bischof von Rom. Kleine Korrektur, was das gemeinsame Fernsehen betrifft: Das ist pure Fantasie; der Heilige Vater und die beiden Sekretäre schauen sich abends höchstens die Nachrichten gemeinsam an. Der Tagesverlauf ist natürlich durch den Audienz- und Arbeitsrhythmus des Papstes geprägt; aber wir versuchen, da und dort auch immer wieder kleine persönliche „Highlights“ einzubauen.

Highlights?
Highlights klingt vielleicht etwas übertrieben. Ich meine einfach, dass persönliche Ereignisse, Namenstage und andere wichtige persönliche Gedenktage entsprechend begangen werden.

Wenn Sie abends fernsehen – trägt der Papst dann Privatkleidung?
Nein. Der Papst ist in Weiß – immer.

Muss ein Papst Schuhe von Prada tragen?
Muss? Überhaupt nicht! Journalisten haben ja eine lebhafte Fantasie.

Tut er es denn?
Die Antwort bleibe ich Ihnen schuldig.

Sie stammen wie der Papst aus einfachen Verhältnissen und beide sind Sie auf dem Dorf großgeworden. Was wird einem da in die Wiege gelegt?
Mit Sicherheit eine gute Portion an gesunder frischer Natürlichkeit, die ein unbestechlicher Filter ist gegenüber Ungesundem, egal in welcher Maske es auftritt. Ein Instinkt, der hilft, Echtes von Unechtem zu unterscheiden.

Born to be wild – war das Ihr Ding?
Phasenweise vielleicht, zwischen 15 und 18 Jahren. Ich hörte Cat Stevens, Pink Floyd und ein paar andere Berühmtheiten aus dieser Zeit, auch die Beatles waren darunter. Ich hatte damals einen ziemlich langen Lockenschopf. Das missfiel meinem Vater; so gab es um den Friseurtermin und um die Haarlänge schon mal Zoff. Das hat sich nachher dann recht unspektakulär gelegt.

Originalton Georg Gänswein: „Ich habe gesunde Sinne, und wer gesunde Sinne hat, der benutzt sie auch.“ Hört sich nach reichlich Erfahrung mit Mädchen an.
Ich habe zwei Schwestern, mehrere Cousinen, die mir halfen, mit dem weiblichen Geschlecht keine Schwierigkeiten zu haben. Ich bin ganz normal aufgewachsen, völlig unverkrampft.

Sie hatten eine feste Beziehung?
Das nicht. Es gab kleinere schwärmerische Jugendfreundschaften.

Sie wollten zunächst Börsenmakler werden.
Ursprünglich sollte ich als Ältester das Landmaschinengeschäft meines Vaters übernehmen. Irgendwann aber interessierte mich das Getriebe der Börse viel mehr. Meine Vorstellung war, da wird viel Geld gemacht, und da muss man fix und schnell sein. Später, etwas reifer, kam der Moment, in dem ich darüber intensiver nachdachte: Gut, wenn ich das alles kann und Geld habe, was kommt dann? Und was dann? Und was danach? Plötzlich drängten sich existenzielle Fragen in den Vordergrund. So fing ich an zu suchen und bin auf diese Weise ganz ungewollt auf die Philosophie und die Theologie gestoßen.

Langwieriger Prozess.
Und ein mühsamer. Zunächst zog mich die theologische Welt insgesamt mächtig an, das Priestertum kam dann erst in einem zweiten Schritt hinzu. Natürlich war auch das Zölibat eine Frage. Irgendwann spürte ich, du kannst nicht mit halbem Gas fahren, entweder du machst das ganz oder du lässt es. Ein bisschen Theologie, das geht nicht. So ging ich Schritt für Schritt auf das Priestertum zu.

Ein Zitat aus einer Ihrer Predigten anlässlich einer Priesterweihe: „Du darfst wissen, dass du eine Würde hast, die dich von allen unterscheidet, die nicht Priester sind… Du darfst das Bewusstsein haben, etwas Großes zu tun, tun zu dürfen.“ Ziemlich steil formuliert.
Diese Sätze würde ich ohne Wenn und Aber wieder sagen.

Sie nehmen es ernst.
Ja, das tue ich.

Klingt auch ein bisschen romantisch.
Finde ich nicht. Es sind Worte, die durch das Leben eingelöst wurden, und da war das Leben nicht romantisch. Die von Ihnen zitierten Sätze aus der Predigt mögen vielleicht auf Papier etwas feierlich aussehen, aber dahinter steckt eine gehörige Portion persönlicher Erfahrung, und ich wollte dem Neupriester nicht verbergen, dass er etwas Großes vor sich hat, dass das auch etwas kostet und er es sich etwas kosten lassen muss.

Was muss der Privatsekretär des Oberhauptes einer Kirche mit 1,1 Milliarden Mitgliedern können?
In gewisser Hinsicht sollte er ein Generalist sein, zugleich aber auch einsehen, dass er nicht alles können kann; und er sollte sich das auch nicht abverlangen. Er muss das tun, was der Papst ihm aufträgt, und das mit ganzer Kraft, mit Herz und Verstand.

Ihre Anfangsfehler?
Ich hatte bald gemerkt, dass das Tempo, das ich mir abverlangt hatte, zu hoch ist. In Poleposition starten ist das eine, über die Runden kommen und dann auch gut ans Ziel, das andere. Start mit Vollgas sozusagen! Nun galt es, das richtige Tempo herauszufinden. Ein weiterer heikler Punkt war der Umgang mit den unzähligen Bitten um Privataudienzen und anderen Begegnungen, die alle mit edlen Beweggründen versehen waren. Anfragen ohne Ende – „nur eine Minute“, „nur einmal eine Ausnahme“, „der Papst kennt mich schon seit Langem, er würde sich sehr freuen“ – und fast immer mit Oberwürze geschrieben. Hier war das richtige Filtersystem gefragt. Ich musste einen stärkeren Filter einbauen.

Was enthalten Sie dem Papst vor?
Nichts von Bedeutung. Alle wichtigen amtlichen Schreiben und Dokumente, alles, was von Bischöfen und Kardinälen kommt, aus der Welt der Politik und der Diplomatie, das lege ich dem Heiligen Vater bei den täglichen Besprechungen vor. Darüber hinaus gibt’s natürlich eine Riesenmasse von Briefen, Bitten, Anfragen, Vorschlägen, die er nicht zu sehen bekommt, weil er dafür einfach nicht die Zeit hat. Da ist mir vom Papst ein Ermessensspielraum eingeräumt.

Versucht man Sie zu instrumentalisieren?
Kommt schon mal vor. Aber ich weiß mich zu wehren.

Hebt man in Ihrer Position dann schon mal ab?
Eher ist das Gegenteil der Fall, dass man nämlich erdrückt wird. Wenn es eine Gefahr gibt, dann heißt sie „Isolation“. Irgendwann meinten Freunde, ich würde mich zu rar machen und mich ihnen entziehen. Das war ein Alarmzeichen! Und ich habe sofort versucht, Zeit freizuschaufeln, um persönliche Beziehungen und bestehende Freundschaften wieder besser zu pflegen. Das ist wichtig für die Psychohygiene.

Das Gespräch führte Peter Seewald

(aus: Süddeutsche Zeitung Magazin)



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