Chemnitz
Samstag, 14. Juli 2007
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Wolfsweg offen: Drittes Rudel streift durch Lausitz
Jens Jungmann
RIETSCHEN - Radeln nach Tapsen! Ab heute führt ein 43 Kilometer langer Wolfs-Radwanderweg durch die Wälder zwischen Neiße und Nochten. Dort sollen Radler über den Lebensraum von Isegrimm informiert werden. Beim heutigen „Wolfstag“ in Rietschen wird außerdem eine Sensation verkündet: Offenbar gibt es ein drittes Wolfsrudel in der Lausitz!
Ein drittes Wolfsrudel! Alles deutet darauf hin. Wolfsexpertin Ilka Reinhardt: „Wir haben verschiedene Beobachtungen gemacht und eine starke Vermutung, wo sich Jungwölfe angesiedelt haben. Wir haben ein sensationelle Entdeckung in der Lausitz gemacht.“ Offiziell bekannt geben wollen die Wolfsforscher ihre Entdeckung aber erst heute beim „Wolfstag“ in Rietschen (ab 10 Uhr).
Seit 2002 haben die Lausitz-Wölfe jährlich Nachwuchs bekommen. Ilka Reinhardt: „Auch in diesem Jahr. Zwei Welpen sind bereits gesehen worden.“ Vier bis sechs Welpen ist ein Wurf normalerweise groß. „Dass es sich dieses Jahr um Hybriden handeln könnte, glauben wir nicht. Die ersten Fotos sprechen für echte Wölfe!“ Wohin die Wölfe in der „Pubertät“ auswandern, sollen nun GPS-Sender klären: „Wir wollen sechs Tier mit Sendern markieren und überwachen.“
Seit gestern sind die ersten drei Teilstücke des „Wolfs-Radwanderweges“ zu erradeln. Jana Schellenberg vom Wolfsbüro Lupus: „Der Weg ist 43 Kilometer lang - zieht sich von der Neiße bis nach Nochten. Er ist an Hinweisschildern in Form einer Wolfstatze an Bäumen zu erkennen.“ 21 Infotafeln mit Erklärungen zur Biologie und zum Leben der Wölfe werden entlang des Weges aufgestellt.
Ein drittes Wolfsrudel! Alles deutet darauf hin. Wolfsexpertin Ilka Reinhardt: „Wir haben verschiedene Beobachtungen gemacht und eine starke Vermutung, wo sich Jungwölfe angesiedelt haben. Wir haben ein sensationelle Entdeckung in der Lausitz gemacht.“ Offiziell bekannt geben wollen die Wolfsforscher ihre Entdeckung aber erst heute beim „Wolfstag“ in Rietschen (ab 10 Uhr).
Seit 2002 haben die Lausitz-Wölfe jährlich Nachwuchs bekommen. Ilka Reinhardt: „Auch in diesem Jahr. Zwei Welpen sind bereits gesehen worden.“ Vier bis sechs Welpen ist ein Wurf normalerweise groß. „Dass es sich dieses Jahr um Hybriden handeln könnte, glauben wir nicht. Die ersten Fotos sprechen für echte Wölfe!“ Wohin die Wölfe in der „Pubertät“ auswandern, sollen nun GPS-Sender klären: „Wir wollen sechs Tier mit Sendern markieren und überwachen.“
Seit gestern sind die ersten drei Teilstücke des „Wolfs-Radwanderweges“ zu erradeln. Jana Schellenberg vom Wolfsbüro Lupus: „Der Weg ist 43 Kilometer lang - zieht sich von der Neiße bis nach Nochten. Er ist an Hinweisschildern in Form einer Wolfstatze an Bäumen zu erkennen.“ 21 Infotafeln mit Erklärungen zur Biologie und zum Leben der Wölfe werden entlang des Weges aufgestellt.







