Panorama
Freitag, 11. Mai 2007
(Sächsische Zeitung)
(Sächsische Zeitung)
Wenn der eigene Sohn ein Tyran ist
Sandra Sobadkys Sohn ist gerade sechs Wochen alt – und musste sich schon ziemlich oft als Gewaltherrscher bezeichnen lassen. Obwohl ihm dafür streng genommen ein zweites ‚n‘ im Vornamen fehlt. Der offizielle Eintrag in der Geburtsurkunde lautet Tyran Shaun Sobadky. Englisch „Teiren“ gesprochen, nicht deutsch „Tyrann“, das ist seiner Mutter wichtig.
Inspirieren ließ sich die 25-Jährige durch eine Fernsehsendung. „Da wurde gezeigt, wie eine Frau ihr Kind auf der Autobahn zur Welt gebracht hat“, sagt die Kellnerin aus Dresden-Prohlis. „Der Junge hieß Tyran, das fand ich toll.“
Wenig begeistert war ihr Freund Jan, aber nach einigen Diskussionen war er einverstanden, dafür durfte er den zweiten Vornamen Shaun aussuchen. Ein deutscher Name kam nicht in Frage. „Die mag ich nicht“, sagt sie.
Dass die Entscheidung so viele Missverständnisse hervorruft, damit hat das Paar nicht gerechnet. Auch damit nicht, dass ihr Sohn immer wieder zum Tyrannen gemacht wird. Die Ämter hatten keine Bedenken, den Namen anzuerkennen. „Der Arzt im Krankenhaus war erst etwas ratlos“, sagt die Mutter. „Er hat dann einfach im Namensbuch geblättert und versucht die Bedeutung herauszufinden.“
Vorerst ist kein weiterer Nachwuchs geplant. Falls irgendwann doch ein Mädchen die Familie vergrößert, hat die Dresdnerin aber schon eine Idee: Cheyan Sahara. Ein bisschen so wie die Tochter von Filmstar Angelina Jolie.
Inspirieren ließ sich die 25-Jährige durch eine Fernsehsendung. „Da wurde gezeigt, wie eine Frau ihr Kind auf der Autobahn zur Welt gebracht hat“, sagt die Kellnerin aus Dresden-Prohlis. „Der Junge hieß Tyran, das fand ich toll.“
Wenig begeistert war ihr Freund Jan, aber nach einigen Diskussionen war er einverstanden, dafür durfte er den zweiten Vornamen Shaun aussuchen. Ein deutscher Name kam nicht in Frage. „Die mag ich nicht“, sagt sie.
Dass die Entscheidung so viele Missverständnisse hervorruft, damit hat das Paar nicht gerechnet. Auch damit nicht, dass ihr Sohn immer wieder zum Tyrannen gemacht wird. Die Ämter hatten keine Bedenken, den Namen anzuerkennen. „Der Arzt im Krankenhaus war erst etwas ratlos“, sagt die Mutter. „Er hat dann einfach im Namensbuch geblättert und versucht die Bedeutung herauszufinden.“
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