Chemnitz
Dienstag, 28. November 2006
(Chemnitzer Morgenpost)
(Chemnitzer Morgenpost)
Männel-Macher wehren sich gegen China-Konkurrenz
SEIFFEN - Die Männel-Macher fürchten um ihre Existenz: Heute Abend starten mehrere erzgebirgische Kunsthandwerksverbände eine neue Kampagne gegen die Billigkonkurrenz aus Fernost. Ihr Motto: „Original statt Plagiat.“
Hintergrund: Erst kürzlich hatte sich der niedersächsische Kunsthändler Johannes Schulte (50) direkt in der Seiffener Innenstadt niedergelassen - mit billigen Räuchermännchen „made in China“. Auf den ersten Blick sehen sie genauso aus wie die „Original Erzgebirge“. Allerdings kosten sie nur rund ein Viertel
des in der Region hergestellten Schmucks.
Die einheimischen Kunsthandwerker bezichtigen Schulte des Plagiats. So auch Matthias Schalling (43), Chef einer 105 Jahre alten Schnitzerfamilien-Firma: „Unser neuer Bergmann mit Pyramide war kaum auf dem Markt, da tauchte eine täuschend ähnliche Figur im neuen Jahreskatalog 2006 von Johannes Schulte auf.“
Kampagnen-Sprecher Ringo Müller (34) entschlossen: „Wir hoffen, mit unserem neuen Echtheitszeichen eine Lawine gegen die Plagiate loszutreten.“
Doch daran hatte Johannes Schulte ges-tern Zweifel: „Wenn die Kunsthandwerker überzeugt sind, Rechte an meinen Produkten zu haben, dann sollten sie das besser juristisch klären lassen.“
fle
Die einheimischen Kunsthandwerker bezichtigen Schulte des Plagiats. So auch Matthias Schalling (43), Chef einer 105 Jahre alten Schnitzerfamilien-Firma: „Unser neuer Bergmann mit Pyramide war kaum auf dem Markt, da tauchte eine täuschend ähnliche Figur im neuen Jahreskatalog 2006 von Johannes Schulte auf.“
Kampagnen-Sprecher Ringo Müller (34) entschlossen: „Wir hoffen, mit unserem neuen Echtheitszeichen eine Lawine gegen die Plagiate loszutreten.“
Doch daran hatte Johannes Schulte ges-tern Zweifel: „Wenn die Kunsthandwerker überzeugt sind, Rechte an meinen Produkten zu haben, dann sollten sie das besser juristisch klären lassen.“
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