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Arbeitsplatzsuche in Dresden: Regionale Jobvermittler vs. Online-Jobportale

Wer momentan in Dresden und in der Region eine Ausbildung oder eine Arbeitsstelle sucht, hat gute Karten: Noch nie seit der Wiedervereinigung waren die Arbeitsmarktdaten so positiv wie heute.

19.09.2017

atzsuche in Dresden: Regionale Jobvermittler vs. Online-Jobportale
Bildautor: james Oladujoye / GB

Die Arbeitslosigkeit ist in Dresden auf einen Tiefstand von 6,5 % gesunken, viele Unternehmen suchen händeringend nach Beschäftigten. Suchende treffen auf eine vielfältige Auswahl an Stellenangeboten. In Dresden haben sich zum Beispiel zahlreiche Unternehmen der Mikroelektronik angesiedelt, auch Branchen wie der Kfz-Industrie und der Druckindustrie kommt eine wichtige Bedeutung. In der kompletten Region floriert zudem die Tourismusindustrie, die zahlreichen Menschen Arbeit bietet. Angesichts des großen Angebots können Bewerber den Überblick verlieren. Deswegen fragen sich viele, auf welche Weise sie den geeigneten Arbeitsplatz aufspüren sollen.

Wie den passenden Job finden?

Grundsätzlich fungiert die Arbeitsagentur für Arbeit als Ansprechpartner. Die Erfahrung zeigt aber, dass eine erhebliche Anzahl an Unternehmen ihre Stellenangebote nicht an die Behörde meldet. Es ist ihnen zu umständlich. Stattdessen inserieren sie online auf Jobportalen oder kooperieren mit regionalen Personalvermittlern wie beispielsweise Hofmann Personal Dresden, um nur einen zu benennen. Beide Varianten versprechen aufgrund der umfangreichen Auswahl Erfolg. Die konkrete Wahrscheinlichkeit auf einen zufriedenstellenden Job differiert jedoch. Es empfiehlt sich ein genauer Blick auf diese beiden Optionen.

Online-Portale: Arbeitgeber inserieren direkt

Früher haben Unternehmen ihre Stellenangebote in Zeitungen veröffentlicht, heute entscheiden sich die meisten für Jobportale im Internet. Inserate in Jobportalen kosten erstens weniger Geld, zweitens bedeuten sie weniger Aufwand. Auf entsprechend viele Stellenangebote treffen Suchende bei etablierten Plattformen. Die Arbeitgeber informieren in der Regel über alles Relevante, insbesondere über die Voraussetzungen und die konkrete Tätigkeit. Entweder können Interessierte über eine Portal-Nachricht Kontakt aufnehmen oder ihre Bewerbung per Mail einreichen. Eine postalische Bewerbung ist eher die Ausnahme beziehungsweise erst erforderlich, wenn Bewerber in den engeren Kandidatenkreis gelangen. Diese Online-Abwicklung erweist sich als bequem und günstig, Bewerber sparen die Kosten für das Porto und die Unterlagen.

Vorteile von regionalen Personaldienstleistern: Zielgerichtete Vermittlung

Allerdings sind Jobsuchende bei Online-Portalen auf sich allein gestellt, sie verfügen nur über die Informationen aus dem Inserat. Es lässt sich oftmals kaum einschätzen, inwieweit sich eine Bewerbung tatsächlich lohnt. Zudem können sie angesichts der Vielzahl an Angeboten schnell Angebote übersehen, die sich für sie besser hätten geeignet. Diese Punkte sprechen für einen Personaldienstleister. Eine professionelle Jobvermittlung prüft die Qualifikationen von Bewerbern und recherchiert auf dieser Basis die passenden Arbeitsplätze. Dieses zielgerichtete Vorgehen können so meist nur Profis leisten. Als weiterer Vorteil verdient Erwähnung, dass Vermittler mit den Arbeitgebern zusammenarbeiten. Sie wissen, welche Anforderungen bei ihnen oberste Priorität genießen und ob ein Bewerber diesen entspricht. Sie vermitteln die Arbeitsuchenden an Unternehmen, bei denen tatsächlich eine große Chance auf eine Anstellung besteht. Darüber hinaus schreiben einige Arbeitgeber nicht alle Stellen öffentlich aus, stattdessen durchforsten regionale Jobvermittler in ihrem Auftrag ihre Personalkartei. Auch wenn eine Vermittlung nicht sofort helfen kann, die Aufnahme in diese Personalkartei kann sich bald auszahlen. Viele Jobsuchende wissen zudem die intensive persönliche Betreuung zu schätzen: Die Bandbreite reicht von Tipps für Weiterbildungen bis hin zur Beratung hinsichtlich eines Arbeitsvertrags.