erweiterte Suche
Dienstag, 25.12.2012

Arbeitsmarkt

3

Die Bezugsdauer beim Kurzarbeitergeld wurde angesichts der sich abschwächenden Konjunktur bereits zum 14. Dezember 2012 auf bis zu zwölf Monate verdoppelt. Dies soll den Unternehmen Planungssicherheit geben und Entlassungen möglichst verhindern.

Die Verdienstobergrenze für Minijobber steigt um 50 auf 450 Euro. Wer eine solch geringfügig entlohnte Beschäftigung 2013 erstmals annimmt, muss Beiträge zur Rentenversicherung abführen. Betroffene können sich aber auf Antrag von der Versicherungspflicht befreien lassen. Ebenfalls um 50 Euro angehoben wird die Obergrenze für Minijobs: Für sie gilt damit künftig eine Entgeltspanne zwischen 450,01 und 850 Euro. Die höhere Minijob-Grenze kommt auch Frührentnern zugute: Sie dürfen dann bis zu 450 Euro im Monat hinzuverdienen, ohne dass dies rentenmindernd angerechnet wird.

In der Holz- und Kunststoffverarbeitenden Industrie bringen neu vereinbarte Branchenzuschläge Zeit- und Leiharbeitern mehr Geld. Die Zuschläge gleichen nach Angaben des Branchenverbandes IGZ in fünf Stufen und binnen neun Monaten die bisherige Tariflücke zwischen der Zeitarbeit und den Stammbelegschaften nahezu aus. Die Staffel beginnt nach der 6. vollendeten Einsatzwoche mit einem Zuschlag von 7 Prozent. In der höchsten Stufe nach neun Monaten beträgt der Zuschlag 31 Prozent. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. Blaues Wunder

    Warum wird nichts über die Absenkung der Rentenversicherung von 19,6 auf 18,9 Prozent berichtet? Es wurde doch im November beschlossen.

  2. Mark Richter

    @ Blaues Wunder: Über die Absenkung der Rentenversicherung wird sehr wohl berichtet, nämlich im passenden Artikel namens "Rente".

  3. @Richter

    Sorry, übersehen. Die Voransicht zeigte nur 3 Rubriken.

Alle Kommentare anzeigen

Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.